Raphael Bostic, Geschäftsführer der Fed Atlanta, teilte seine Einschätzung zu weiteren Zinssenkungen im Jahr 2026 mit. Der Kryptomarkt hat positiv reagiert. Es könnte auch im Zusammenhang mit dem kürzlichen Abschluss des Indien-US-Handelsabkommens stehen oder mit einer Äußerung von Mike Belshe, CEO von BitGo. Allerdings scheint eine Aussage von Bostic mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen, da sie direkt mit der Risikobereitschaft der Investoren verknüpft ist.
Der CEO der Federal Reserve Bank of Atlanta, Raphael Bostic, ist der Ansicht, dass es in diesem Jahr, also 2026, keine weiteren Zinssenkungen geben sollte. Laut einem Bericht von Reuters basiert seine Aussage auf der Stärke der Wirtschaft und der Stabilisierung des Arbeitsmarktes. Er hat gesagt, dass eine Zinssenkung es schwierig machen könnte, die Inflation unter das Ziel zu bringen.
Seine Aussage folgt auf die Ernennung von Kevin Warsh zum nächsten Fed-Vorsitzenden. Er ist dafür bekannt, sich an den Prinzipien des US-Präsidenten Donald Trump zu orientieren, wenn es um die Senkung der Kreditkosten geht. Das Januar-Treffen der US-Notenbank endete mit einer Abstimmung von 10 zu 2 Stimmen zugunsten keiner Zinssenkung. Damit blieb der Zinssatz im Bereich von 3,50 % bis 3,75 %.
Der globale Kryptomarkt ist in Bezug auf die Marktkapitalisierung um 3,47 % auf 2,65 Billionen US-Dollar gestiegen. BTC, die führende Kryptowährung, hat in den letzten 24 Stunden um 3,75 % zugelegt und wird zum Zeitpunkt des Artikels bei 78.099,14 US-Dollar gehandelt.
Eine positive Reaktion des Kryptomarktes spiegelt sich auch in den Kursanstiegen von ETH, BNB und XRP wider, die während desselben Zeitraums um 5,17 %, 5,21 % bzw. 3,83 % gestiegen sind.
Bitcoin-Token versuchen derzeit, eine Unterstützungsmarge von etwa 80.000 US-Dollar zurückzuerobern. Insgesamt liegt der FGI bei 17 Punkten, aber die Prognosen bleiben bullish, angesichts der möglichen Zunahme von Volatilität und Schwankungen.
Der Kryptomarkt reagierte auch positiv, weil Indien und die USA kürzlich ein lang verhandeltes Handelsabkommen abgeschlossen haben. Während auf Details noch gewartet wird, ist bereits bekannt, dass die USA zugestimmt haben, die Zölle auf Indien auf 18 % zu senken – was das Vertrauen der Unternehmen in den internationalen Handel stärkt.
Die US-Handelskammer bezeichnete diesen Schritt als Fortschritt auf dem Weg zu einem marktöffnenden Abkommen mit Indien.
Eine Erklärung von BitGo-CEO Mike Belshe könnte ebenfalls einen Aufschwung im Kryptomarkt ausgelöst haben. Er postete kürzlich auf X und unterstützte die Renditen von Stablecoins. Er bezeichnete dies als Beweis dafür, dass Blockchain-Infrastruktur eine bessere Kapitaleffizienz bieten könne.
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