ASIC warnt vor gefälschten Krypto-Handelsplattformen, die australische Privatanleger über WhatsApp ins Visier nehmen

Laut der ASIC (Australian Securities and Investments Commission) richten Betrüger zunehmend Angriffe auf Privatanleger über gefälschte Krypto-Handelsplattformen aus, die über WhatsApp und andere Messaging-Apps beworben werden. Die betrügerischen Maschen beginnen typischerweise mit Anlage-Tipps aus sozialen Medien oder angeblichen Börsenratschlägen und führen dann die Nutzer in Messaging-Gruppen, in denen sich Betrüger als Handelsexperten ausgeben und behaupten, Handelsstrategien anbieten zu können. Die Opfer werden anschließend dazu verleitet, Geld auf Plattformen einzuzahlen, die vorgetäuschte Gewinne sowie Kontostände anzeigen. Die Betrüger behalten sämtliche eingezahlten Gelder und verlangen zusätzliche Gebühren, wenn die Opfer versuchen, Auszahlungen vorzunehmen, wobei sie behaupten, eine Zahlung sei nötig, um Investitionen freizuschalten oder Gewinne auszuzahlen. Die ASIC warnte, dass insbesondere jüngere Australier besonders gefährdet sind: 23% der Personen im Alter von 18-28 berichten, Krypto zu halten, und 29% betreiben kurzfristigen Handel, der durch Social-Media-Influencer beeinflusst wird.
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