Laut dem Leiter der Rohstoff- und Derivateforschung der Bank of America könnte Brent-Rohöl im weiteren Verlauf von 2026 als Best-Case-Szenario im Durchschnitt 90 US-Dollar pro Barrel erreichen. Wenn sich das Patt mit Iran fortsetzt oder sich aufgrund neuer Militäreinsätze verschärft, könnten die Marktpreise weiter auf 130 US-Dollar pro Barrel steigen, insbesondere wenn solche Spannungen bis in den frühen Juli hinein anhalten.
Wall-Street-Strategen gehen inzwischen zunehmend davon aus, dass Brent-Rohöl in diesem Jahr in der Nähe von 90 US-Dollar pro Barrel bleiben wird, angesichts wachsender Sorgen über die Straße von Hormus. Goldman Sachs hatte zuvor seine Prognose für den Brent-Ölpreis zum Jahresende auf rund 90 US-Dollar pro Barrel angehoben.