Die Berufung des Bitcoin-Fog-Betreibers stellt die Gerichtsstands-Theorie des DOJ am 6. Mai vor Gericht in Washington, D.C. in Frage

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Laut The Block fand am Dienstag, dem 6. Mai, vor dem United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit eine mündliche Verhandlung im Berufungsverfahren von Roman Sterlingov statt. Sterlingov gilt als mutmaßlicher Betreiber von Bitcoin Fog, einem Krypto-Mixing-Service. Im Mittelpunkt der Verhandlung stand die Frage, ob US-Geldtransfergesetze und die Zuständigkeits- bzw. Gerichtsstandsregeln auch auf internetbasierte Krypto-Plattformen zutreffen, die international operieren. Sterlingov wurde 2024 wegen Geldwäsche und unerlaubter Geldtransfers in Zusammenhang mit Bitcoin Fog verurteilt; die Staatsanwaltschaft erklärte, der Dienst habe Hunderte Millionen an mit dem Darkweb verbundenen Geldern bewegt. Der Verteidiger Tor Ekeland argumentierte, die Regierung habe den Gerichtsstand in D.C. künstlich geschaffen, indem Undercover-Agenten auf Bitcoin Fog innerhalb des Bezirks zugriffen, während die Staatsanwältin Jenny Ellickson entgegnete, Bitcoin Fog habe US-Nutzer wissentlich bedient und unterliege damit dem US-Recht. Das Gremium hinterfragte zudem die Zuverlässigkeit der Aussagen des FBI, die auf einer IP-Overlap-Analyse basierten, die genutzt wurde, um Transaktionen miteinander zu verknüpfen.
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