Gate News-Meldung, 28. April — Der Blockchain Association, eine wichtige US-amerikanische Krypto-Interessenvertretung, hat ihre Unterstützung für den Vorschlag der Federal Reserve zum Ausdruck gebracht, „Reputationsrisiko“ formell aus ihrem bankaufsichtsrechtlichen Rahmen zu entfernen. In einem Schreiben an die Fed merkte die Vereinigung an, dass das Reputationsrisiko bereits de facto aus den Prüfverfahren im Juni 2025 entfernt wurde und nun in formelle Regeln aufgenommen werden sollte.
Die Organisation hob hervor, dass das Reputationsrisiko historisch dazu verwendet worden sei, den Zugang von Banken zu Krypto-Unternehmen abzuschneiden, und es als Teil von „Operation Choke Point 2.0“ einordnete. Laut der Vereinigung hängt die Neutralität des Reputationsrisikos von der politischen Führung an der Macht ab, weshalb formelle Regeln unerlässlich seien, um konsistente Schutzmaßnahmen über Regierungen und Branchen hinweg zu gewährleisten.
Das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) und die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) haben am 7. April ähnliche Regelsetzungsverfahren abgeschlossen. Die Blockchain Association hat die Federal Reserve dazu aufgefordert, ihre endgültige Regel an die dieser Behörden anzupassen und so für regulatorische Konsistenz unter den US-Bankenaufsichtsbehörden zu sorgen.