Chainalysis: Neue EU-Sanktionen gegen Russland markieren „eine neue Ära“ der Krypto-Durchsetzung

Die Blockchain-Intelligence-Behörde hob hervor, dass das kürzlich gegen Russland verhängte Sanktionspaket vermutlich die umfassendste EU-gestützte Maßnahme mit Fokus auf Krypto war. Dabei wird nicht auf einzelne Akteure abgezielt, sondern auf den gesamten russischen Kryptosektor – einschließlich des digitalen Rubels in vollem Umfang und des RUBx-Tokens.

Wichtige Erkenntnisse:

  • Die EU hat ihr 20. Sanktionspaket gestartet und zielt dabei strikt auf die gesamte russische Kryptoindustrie ab.
  • Chainalysis sieht eine neue Durchsetzungsära: EU-Nutzer werden von russischem Krypto ausgeschlossen, nachdem A7A5 $93,3B bewegt hat.
  • Die globale Krypto-Compliance steht vor einem schrumpfenden Umfeld, da das 20. Paket der EU VASPs wie Meer ins Visier nimmt.

Chainalysis kündigt mit dem 20. Sanktionspaket der EU gegen Russland eine neue Ära der Krypto-Durchsetzung an

Die Europäische Union (EU) hat kürzlich das 20. Sanktionspaket gegen Russland herausgegeben. Zusätzlich zu den üblichen Benennungen hat der Block umfassende Maßnahmen eingeführt, um Zuflüsse in das Land über den Kryptosektor zu stoppen.

Die neuen Sanktionen umfassen laut Chainalysis das, was eines der umfassendsten Krypto-Sanktionsmaßnahmen des Blocks bis dato wäre: Es werden der gesamte russische Kryptosektor als Bedrohungsakteure ins Visier genommen, statt lediglich Einzelpersonen zu benennen.

Kryptowährungsdienstanbieter (VASPs), die in Drittländern ansässig sind, sind bereits in dem Paket enthalten – darunter Meer, eine kirgisische Börse, die A7A5-Handelspaare anbietet. Das A7A5-Ökosystem ermöglichte in weniger als einem Jahr ein Volumen von $93,3 Milliarden und schuf so eine Brücke zwischen sanktionierten Einheiten und dem globalen Finanzsystem.

Das bedeutet, dass es ein hohes Risiko gibt, andere Börsen zu benennen. Für Organisationen mit Sitz in Zentralasien, im Kaukasus und in den UAE bestehen besonders hohe Risiken.

Der RUBx-Token, ein an den russischen Rubel gekoppelter Stablecoin, sowie der digitale Rubel, Russlands eigener digitaler Zentralbankwährung ( CBDC), sind ebenfalls in dem Paket für den ausdrücklichen Zweck der Umgehung von Sanktionen benannt.

Für Chainalysis ist dieses Paket mehr als nur eine Warnschuss und steht für das Eintreffen einer neuen Ära bei der Krypto-Durchsetzung. Diese Sicht wird durch den breiten Umfang der Benennungen untermauert: Diese untersagen es allen Personen oder Institutionen in der EU, mit irgendeinen russischen zentralisierten oder dezentralisierten Krypto-Einheiten Transaktionen durchzuführen.

„Die Botschaft an die globale Krypto-Compliance-Community ist klar: Das permissive Umfeld für kryptobezogene Aktivitäten mit Bezug zu Russland schrumpft, und die Durchsetzungsinfrastruktur, um dies abzustützen, ist fest verankert,“ schloss Chainalysis.

Zuvor hatte die EU in ihrem 19. Sanktionspaket A7A5 ins Visier genommen, einen weiteren an den russischen Rubel gekoppelten Stablecoin, und behauptet, dieser sei zu einem „bedeutenden Werkzeug zur Finanzierung von Aktivitäten geworden, die den Krieg der Aggression unterstützen.“

Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare