Abgeordnete verzögerten den Fortschritt beim CLARITY Act, während die Senatsverhandlungen weitergehen. Dabei bestätigte Senator Thom Tillis, dass die Gespräche über Stablecoin-Bestimmungen weiter laufen. Tillis sagte am Capitol Hill, dass der Zeitplan für die Veröffentlichung des zentralen Textes weiterhin ungewiss sei. Die Verzögerung kommt vor dem Anhörungstermin zu Kevin Warshs Nominierung, der den Zeitplan für den Ausschussdurchlauf in den späten April oder Anfang Mai verschieben könnte.
Laut Eleanor Terrett sagte Tillis, dass die Gesetzgeber mit den Stakeholdern bei der Stablecoin-Renditesprache weiterhin „hin und her gehen“. Er merkte an, dass ungelöste Punkte möglicherweise noch weitere Verhandlungen erfordern, bevor der Text öffentlich veröffentlicht wird. Allerdings fügte er hinzu, dass er „vorsichtig optimistisch“ sei, was die Terminierung eines baldigen Ausschussdurchlaufs angeht.
Tillis schlug außerdem ein Format für eine „crypto palooza“ vor, um verbleibende Streitigkeiten beizulegen. Dieser Ansatz würde Experten aus Banken und Krypto-Firmen einbeziehen. Die Senatoren würden dann die konkurrierenden Standpunkte direkt in den Anhörungen bewerten.
Allerdings enthielt der jüngste Zeitplan des Senatsausschusses für das Bankwesen keinen Ausschussdurchlauf zum CLARITY Act. Ausschussvorsitzender Tim Scott veröffentlichte die Tagesordnung, ohne das Gesetz zu erwähnen. Diese Auslassung löste online Bedenken über mögliche Verzögerungen aus.
Dennoch bleibe laut Justin Slaughter von Paradigm der Zeitplan flexibel. Er sagte, der eigentliche gesetzgeberische Druck beginne erst nach Memorial Day. Dadurch hätten die Gesetzgeber weiterhin mehrere Wochen Zeit, um das Gesetz durch den Ausschuss und anschließend auf die Ebene des Senats zu bringen.
In der Zwischenzeit feilen die Mitarbeiter weiter an zentralen Abschnitten des Gesetzes. Quellen zufolge stehen Ethik- und Tokenisierungsbestimmungen weiterhin zur Diskussion. Bemerkenswert ist, dass frühere Debatten rund um DeFi und Stablecoin-Renditen näher an einer Lösung zu liegen scheinen.
In der Zwischenzeit hat die finanzielle Offenlegung von Kevin Warsh vor seiner Anhörung Aufmerksamkeit erregt. Der frühere Gouverneur der Federal Reserve hält Vermögenswerte im Wert von über $100 millionen. Sein Portfolio umfasst Investitionen in frühen Stadien bei kryptobezogenen Unternehmen.
Laut Berichten umfassen diese Beteiligungen Compound, dYdX, Solana, Optimism und Blast. Diese Positionen wirken indirekt und hätten keine meldepflichtigen Erträge erzeugt. Dennoch könnten sie Fragen zu möglichen Interessenkonflikten im Rahmen seines Bestätigungsprozesses aufwerfen.
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