In letzter Zeit haben mehrere Nutzer festgestellt, dass die Anthorpic-Website die Funktion „Claude Code“ aus dem Pro-Tarif, (20 US-Dollar/Monat), möglicherweise entfernt hat. Das bedeutet, dass mindestens der Max-Tarif mit 100 US-Dollar/Monat verwendet werden muss, um diese Funktion nutzen zu können. Allerdings hat Amol Avasare, Growth-Lead bei Anthropic, auch Stellung bezogen und erklärt, dass es sich dabei derzeit nur um einen Test für 2% der Nutzer handelt und bestehende zahlende Nutzer nicht betroffen sind.
Anthorpic: Claude Code aus dem Pro-Tarif entfernt
Mehrere Nutzer haben kürzlich festgestellt, dass in bestimmten Preisseiten auf der Anthropic-Website zeitweise angezeigt wurde, dass „Claude Code“ nicht im Pro-Tarif enthalten ist. Dies hat in der Community Zweifel ausgelöst, ob Anthropic diese beliebte Funktion heimlich aus dem persönlichen Abo für monatlich 20 US-Dollar entfernt und die Nutzungshürde auf den Max-Tarif mit mindestens 100 US-Dollar pro Monat angehoben hat. Die entsprechenden Screenshots verbreiteten sich schnell in sozialen Netzwerken wie X und Reddit, was zahlreiche unabhängige Entwickler, die auf „Claude Code“ angewiesen sind, beunruhigt: Steht damit möglicherweise das Ende der Zeit bevor, in der es „günstig und ausreichend“ war?
Allerdings hat Anthropic offiziell aktuell noch keine umfassende Anpassung angekündigt. Amol Avasare, der Growth-Lead bei Anthropic, meldete sich anschließend zu Wort und erklärte, dass diese Änderung nur für einen kleinen Umfang an Tests gilt, der sich auf etwa 2% der neu hinzugekommenen prosumer registrierten Nutzer bezieht; bestehende Pro- und Max-Abonnenten seien nicht betroffen. Zumindest nach Angaben des Unternehmens handelt es sich dabei nicht um ein bereits vollständig in Kraft getretenes offizielles Redesign, sondern eher um einen Preis-Test, um zu sehen, wie viele Menschen bereit sind, für die „Claude Code“-Funktion 100 US-Dollar zu zahlen.
Anthropics Preistest: Wären Sie bereit, 100 US-Dollar für Claude Code zu zahlen?
Aber selbst wenn es nur ein Test ist, zeigt diese Sache ein klares Signal: Anthropic reevaluiert möglicherweise gerade „Claude Code“ und andere agentenbasierte Workflow-Funktionen mit hohem Ressourcenverbrauch, um zu prüfen, ob sie weiterhin an günstige persönliche Tarife gekoppelt sein sollten. Als Anthropic letztes Jahr den Max-Tarif einführte, hat es bereits Nutzer mit hoher Nutzungsintensität auf höhere Preisstufen ausgerichtet: Max 5x kostet 100 US-Dollar pro Monat und Max 20x 200 US-Dollar pro Monat.
Wenn das Unternehmen in Zukunft zu der Einschätzung gelangt, dass „Claude Code“ und andere agentenbasierte Workflow-Funktionen die Kostenstruktur überschreiten, die im Pro-Preisrahmen noch tragbar ist, dann könnten die heutigen 2%-Tests durchaus zu einer Art Vorbote für spätere umfassende Anpassungen werden.
Für den Markt bedeutet das: Während das AI-Abo-Modell in eine Ära immer feinmaschigerer gestaffelter Preisgestaltung eintritt, werden Chat, Research, Zusammenarbeit, Langzeitaufgaben und Programm-Agenten nach und nach zu Produkten mit unterschiedlichen Kostenstrukturen. Plattformen werden zwangsläufig damit beginnen, die ressourcenintensivsten Fähigkeiten, die sich besonders leicht von Power-Usern „voll ausreizen“ lassen, aus den allgemeinen Tarifen herauszulösen und an teurere Tarife zu binden.
Dieser Artikel: „Claude Code“ zieht sich aus dem Pro-Tarif zurück – für die Nutzung muss man Max abonnieren! Anthropic-Manager sagt, es werde noch getestet; zuerst erschienen bei Kettennachrichten ABMedia.