Der europäische Container-Schifffahrtsweg bricht um mehr als 4% ein, da Preiserhöhungen Gegenwind bekommen und geopolitische Aufschläge nachlassen

GateNews

Die Frachtraten im Container-Schiffsverkehr auf der Europa-Route sind in den jüngsten Sitzungen um mehr als 4% gefallen, da die im Peak-Season-Zeitraum angekündigten Preiserhöhungen auf zunehmende Gegenwinde stoßen, wie Händler und Rohstoffanalysten berichten. Obwohl große Reedereien Zielpreiserhöhungen für Spot-Kontrakte von Ende Mai bis Juni angekündigt haben, liegen die tatsächlichen Transaktionspreise deutlich unter den veröffentlichten Zielen; zudem bieten einige Reedereien ermäßigte Frachtraum-Kapazitäten an. Das Abschwächen geopolitischer Aufschläge nach China-U.S.-Gesprächen auf hoher Ebene, die auf eine mögliche Deeskalation im Nahen Osten abzielen, birgt zusätzlich Abwärtsrisiken für die Terminpreise.

Schwächere europäische Konjunkturbedingungen verstärken den Druck weiter: Die deutschen Exporte in die USA verzeichneten den stärksten monatlichen Rückgang der letzten Jahre. Für Juni wird ein Anstieg der globalen Container-Schiffskapazität erwartet; zudem liegen die für langfristige Verträge unterzeichneten Preisniveaus unter den Markterwartungen, was das Aufwärtspotenzial für die Frachtraten weiter begrenzt.

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