Laut Jin10 stiegen Rohöl-Futures und leichtes Schweröl mit geringem Schwefelgehalt am 18. Mai um über 6%, angetrieben von steigenden geopolitischen Risikoaufschlägen. Vorbereitungen des Pentagons für mögliche Militäroperationen gegen den Iran trugen zu den Gewinnen bei; Bloomberg berichtete, dass die USA und Israel ihre Angriffe möglicherweise schon in der nächsten Woche wieder aufnehmen könnten.
HuangChen, Rohöl-Analyst bei Huishang Futures, merkte an, dass kurzfristige Preise weiter steigen könnten, falls militärische Aktionen Realität werden, obwohl 120 US-Dollar je Barrel als Widerstand wirken könnten. Eine Normalisierung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus bleibt kurzfristig unwahrscheinlich und stützt damit den geopolitischen Risikoaufschlag. Schwache globale Konjunkturerholung und erhöhte Zinssätze begrenzen jedoch das Nachfragewachstum, während eine hohe US-Rohölproduktion und eine gesunkene Inlands-Nachfrage der Raffinerien das Aufwärtspotenzial begrenzen könnten.