Curve-Gründer: DeFi-Einzelpunkt-Ausfall schadet der Branche; fordert, dass Ethereum Sicherheitsstandards festlegt

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DeFi危機

Der Gründer von Curve Finance, Michael Egorov, veröffentlichte am 21. April 2026 auf der Plattform X einen langen Beitrag und wies darauf hin, dass in letzter Zeit mehrere vermeidbare Angriffe im DeFi-Bereich stattgefunden hätten. Die Ursache liege in zentralisierten Ausfallpunkten, die die gesamte DeFi-Branche beeinträchtigten. Egorov unterbreitete in seinem Post der Ethereum Foundation einen Vorschlag und forderte die Ausarbeitung von Prinzipien, Regeln und Empfehlungen für sicheres DeFi-Design.

Egorovs Kritik: Verantwortungslücke und gegenseitiges Abwälzen

Laut einem Beitrag von Michael Egorov auf der Plattform X nennt er als Beispiel für die Ereignisse rund um den Angriff auf rsETH, bei dem Nutzer anschließend nicht von Aave abheben konnten. Dabei zeigt er auf, dass alle Seiten sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben: Aave behauptet, das Protokoll laufe normal, lediglich rsETH sei angegriffen worden; rsETH sagt, der Code sei sicher, lediglich der LayerZero-Bridge-Connector sei kompromittiert worden; LayerZero (das Egorov in seinem Post als „2,5 Mrd. USD an Sicherheiten“ bezeich­net) behauptet, alles sei in Ordnung; die Nutzer können jedoch weiterhin nicht abheben.

In seinem Post schrieb Egorov: „All diese Arten von Problemen sollten vorher verhindert werden, nicht erst danach behoben. Die Anzahl von Single Points of Failure sollte abnehmen, nicht zunehmen. Wenn diese Ausfallpunkte unvermeidbar sind, dann sollte Vertrauen verteilt werden. Wenn wir uns auf die Infrastruktur verlassen, sollten wir die besten Praktiken für die Konfiguration der Infrastruktur teilen.“

Zentrale Forderung: Gemeinsame Entwicklung von DeFi-Sicherheitsstandards

Basierend auf den konkreten Forderungen, die Egorov in seinem Beitrag auf der Plattform X auflistet, schlägt er vor, dass die DeFi-Branche gemeinsam Sicherheitsstandards festlegt. Diese sollen folgende Bereiche abdecken:

· Wie man DeFi-Protokolle sicher entwirft und wie man die Sicherheit verifiziert

· Wie Projektteams, Auditoren und Risiko-Assessment-Teams gemeinsam Best Practices beitragen und sich gegenseitig kennenlernen

· Best Practices für die gemeinsame Konfiguration von Infrastruktur, nicht nur beschränkt auf den Umfang von Smart-Contract-Code-Audits

Egorov weist außerdem darauf hin, dass man aus den Erfahrungen des traditionellen Finanzwesens im Umgang mit seinen zentralisierten Ausfallpunkten Lehren ziehen und diese auf den Schutz von DeFi übertragen sollte, wo noch nur wenige zentrale Ausfallpunkte bestehen.

Häufige Fragen

Was sind die Kernpunkte von Egorovs Kritik an den jüngsten DeFi-Angriffen?

Laut einem Beitrag von Michael Egorov am 21. April 2026 auf der Plattform X liegt der Ursprung jüngster DeFi-Angriffe in zentralisierten Ausfallpunkten. Das Problem solle im Voraus verhindert werden und nicht erst nachträglich behoben. Die Zahl der Single Points of Failure solle sinken, und wenn Ausfallpunkte unvermeidbar seien, sollte Vertrauen verteilt werden.

Was stellt Egorov anhand des Aave-Vorfalls heraus?

In seinem Beitrag auf der Plattform X führt Egorov als Beispiel den Fall an, dass Nutzer nach dem Angriff auf rsETH nicht von Aave abheben konnten. Dabei macht er deutlich, dass Aave, rsETH und LayerZero die Verantwortung gegenseitig abwälzen. Das zeige das Problem, dass es in DeFi klare Mechanismen für Verantwortlichkeit an zentralisierten Ausfallpunkten fehle.

Welche Institutionen schlägt Egorov vor, um DeFi-Sicherheitsstandards anzuführen?

Laut seinem Beitrag auf der Plattform X ruft Egorov direkt dazu auf, dass die Ethereum Foundation und die Solana Foundation die Projekte aus den jeweiligen Ökosystemen einberufen, damit sie gemeinsam Prinzipien, Regeln und Empfehlungen für sicheres DeFi-Design ausarbeiten.

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