
Der Digital Commerce Chamber (Chamber of Digital Commerce) hat am 20. April 2026 ein Schreiben an den Senatsausschuss für Banken gesandt und fordert den Ausschuss auf, die Gesetzgebung zur Marktstruktur digitaler Vermögenswerte in das formelle Prüfungsverfahren (markup) zu überführen, sowie parallel dazu eine öffentliche Stellungnahme auf der X-Plattform zu veröffentlichen. Das Schreiben wurde zugleich an den Vorsitzenden des Ausschusses, Tim Scott, und weitere Personen übermittelt.
Adressaten und zentrale Forderungen des Schreibens
Laut der öffentlichen Stellungnahme der Handelskammer auf der X-Plattform lautet der Inhalt des Schreibens: „Heute richten wir ein Schreiben an die republikanische Führung im Senatsausschuss für Banken und fordern den Ausschuss auf, die Gesetzgebung zur Marktstruktur digitaler Vermögenswerte in das Prüfungsverfahren zu überführen und den Gesetzentwurf weiterhin auf transparente, umsichtig und parteiübergreifend kooperative Weise zu vervollständigen.“
Zu den im Schreiben bestätigten Empfängern gehören:
Vorsitzender des Senatsausschusses für Banken: Tim Scott (Tim Scott, Republikaner)
Erstes ranghöchstes Minderheitsmitglied im Senatsausschuss für Banken: Elizabeth Warren (Elizabeth Warren, Demokraten)
Vorsitzender des Unterausschusses für digitale Vermögenswerte: Cynthia Lummis (Cynthia Lummis, Republikaner)
Erstes ranghöchstes Minderheitsmitglied im Unterausschuss für digitale Vermögenswerte: Ruben Gallego (Ruben Gallego, Demokraten)
Hintergrund des Gesetzgebungsverfahrens des CLARITY-Gesetzentwurfs
Laut den veröffentlichten Aufzeichnungen des Kongresses wurde der „Lawmaker for Digital Assets Clarity Act“ (CLARITY-Gesetzentwurf) am 17. Juli 2025 mit einer Stimmenzahl von 294 Ja-Stimmen und 134 Nein-Stimmen im US-Repräsentantenhaus verabschiedet. Am 20. April 2026 sind seit der Verabschiedung im Repräsentantenhaus mehr als 270 Tage vergangen; der Gesetzentwurf steckt derzeit im Senatsausschuss für Banken fest. Bestehende strittige Bestimmungen umfassen Begrenzungen für Erträge bei Stablecoins, die Aufteilung der aufsichtsrechtlichen Zuständigkeit sowie potenzielle rechtliche Haftung für Softwareentwickler.
In dem Schreiben weist die Handelskammer darauf hin, dass die 119. Amtszeit des Kongresses bereits zur Hälfte vorbei ist, und sie verweist auf das von beiden Parteien im Repräsentantenhaus unterstützte Abstimmungsergebnis, um zu argumentieren, der Ausschuss solle das Verfahren mit einer weiteren Prüfung vorantreiben.
Kernargumente im Schreiben
Am Ende des Schreibens heißt es: „Dieser Schritt ist entscheidend, um den mehr als 70 Millionen Amerikanern, die digitale Vermögenswerte angenommen haben, die notwendige Klarheit zu geben, und zugleich die führende Position der USA bei verantwortungsvoller Innovation und in dem Bereich der Finanztechnologie der nächsten Generation zu festigen.“ Das Schreiben betont, dass Gesetzgeber und Interessenträger bereits viel Zeit in die komplexen Fragen innerhalb des jeweiligen Rahmens investiert haben; in dieser Phase müsse das Gesetzgebungsverfahren durch prozedurale Schritte vorangebracht werden.
Häufige Fragen
Welche konkreten Daten und Forderungen nennt die Handelskammer in ihrem Schreiben an den Senat?
Laut der öffentlichen Stellungnahme der Handelskammer auf der X-Plattform vom 20. April 2026 und dem offiziellen Schreiben richtet sich das Schreiben, das die Organisation an diesem Tag an den Senatsausschuss für Banken sandte, auf die Aufforderung, den CLARITY-Gesetzentwurf in das formelle Prüfungsverfahren (markup) zu überführen und den Gesetzentwurf auf transparente, umsichtige und parteiübergreifende kooperative Weise zu vervollständigen.
Wie sieht der aktuelle Stand des Gesetzgebungsverfahrens des CLARITY-Gesetzentwurfs aus?
Laut den veröffentlichten Aufzeichnungen des Kongresses wurde der CLARITY-Gesetzentwurf am 17. Juli 2025 mit 294 zu 134 Stimmen im Repräsentantenhaus verabschiedet. Stand 20. April 2026 ist er im Senatsausschuss für Banken seit über 270 Tagen festgefahren. Die wichtigsten bestehenden Streitpunkte umfassen Begrenzungen für Erträge bei Stablecoins, die Aufteilung der aufsichtsrechtlichen Zuständigkeit sowie Bestimmungen zur Haftung von Softwareentwicklern.
An welche Senatsmitglieder wurde das Schreiben der Handelskammer gesendet?
Laut der öffentlichen Stellungnahme der Handelskammer wurde das Schreiben gesendet an: den Vorsitzenden des Senatsausschusses für Banken Tim Scott (Republikaner), das ranghöchste Minderheitsmitglied Elizabeth Warren (Demokraten), sowie den Vorsitzenden des Unterausschusses für digitale Vermögenswerte Cynthia Lummis (Republikaner) und das ranghöchste Minderheitsmitglied Ruben Gallego (Demokraten).