Musk vs. OpenAI-CEO-Prozess startet heute vor Gericht! Elon Musk schimpft: Betrüger Altman

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Der Jahrhundertstreit zwischen Teslas CEO Elon Musk und OpenAI ist am Montag (27. April) offiziell vor dem Bundesgericht in Oakland, Kalifornien, in die Anhörungsphase gegangen. Musk blieb der Verhandlung fern und hat stattdessen bereits auf seiner eigenen Community-Plattform X in mehreren Beiträgen schwere Geschütze gegen OpenAI-CEO Sam Altman aufgefahren und ihn scharf dafür kritisiert, dass er zusammen mit dem Präsidenten Greg Brockman „eine Wohltätigkeitsorganisation gestohlen“ habe; zudem hat Musk Altman erneut als „Scam Altman“ (Betrüger Altman) beschimpft.

Musk reißt: Betrüger Altman

Dieser Schlagabtausch aus der Distanz wurde zuerst durch den offiziellen News-Account von OpenAI @OpenAINewsroom entzündet. OpenAI schrieb vor Beginn der Verhandlung, man könne es kaum erwarten, im Gerichtssaal den Sachverhalt darzustellen, und machte geltend, „Wahrheit und Recht stünden auf unserer Seite“. Außerdem habe man Muks Klage als „völlig unbegründete Handlungen aus Eifersucht, mit dem Ziel, den Wettbewerbspartner zurückzuhalten“ eingeordnet. Zudem kündigte OpenAI an, man werde Musk vor der kalifornischen Jury einer Kreuzvernehmung unterziehen.

Kaum war die Nachricht raus, legte der Account @XFreeze aus dem Pro-Musk-Lager sofort einen langen Gegenbeitrag vor und ordnete OpenAIs „Urschuld-Erzählung“ erneut neu: 2015 habe Musk das Projekt aus eigener Tasche finanziert, mithilfe von Kontakten die besten KI-Talente angeworben und es mit dem Ziel gegründet, „eine reine Non-Profit-Organisation“ zu sein, „Forschung quelloffen“ zu betreiben und „dem Wohle der Menschheit“ zu dienen. Später habe das Team „nach Geld gegriffen“, Musk aus dem Projekt gedrängt und das gesamte Konstrukt heimlich in eine gewinnorientierte Maschine verwandelt, aber trotzdem nach außen weiter die Floskel verbreitet: „Die Mission hat sich nicht geändert.“

Der Account betonte, Musk habe bei OpenAI keinen Anteil gehalten. Dieser Prozess „wird Musk nicht einen einzigen Cent mehr in die Tasche bringen“. Jeder Gewinn aus einem gewonnenen Verfahren werde zurück in den gemeinnützigen Mutterkörper fließen.

Musk selbst legte danach noch nach und nannte direkt beide Beklagten. In seinem Post schrieb er: „Scam Altman und Greg Stockman (Brockman auf den Arm genommen) haben einfach eine Wohltätigkeitsorganisation gestohlen.“ Er beschuldigte Brockman, sich Aktien im Wert von „mehreren hundert Milliarden US-Dollar“ für sich herausgeholt zu haben; Altman habe sich dagegen nach dem Y Combinator-Modell an mehreren Dutzend OpenAI-nahe Transaktionen beteiligt und davon eine Torte abbekommen. Zudem kündigte Musk an, dass Altman nach Abschluss des Rechtsstreits „noch einmal mit Aktien im Wert von mehreren hundert Milliarden US-Dollar“ belohnt werde.

Musk hob den Fall zudem auf die Ebene eines Systems für gemeinnützige Spenden. Er schrieb: „Die Kernfrage ist ganz einfach: Willst du in den USA einen Rechtspräzedenzfall dafür schaffen, dass man ‚Wohltätigkeitsorganisationen ausrauben‘ darf? Wenn ja, wirst du auf Dauer alle gemeinnützigen Spenden in den USA zerstören.“ Er bekräftigte, dass OpenAI damals genauso gut als gewinnorientiertes Unternehmen hätte gegründet werden können, sie jedoch stattdessen „im Namen des öffentlichen Interesses“ gegründet, finanziert und die entscheidenden Talente rekrutiert hätten – „und dann haben sie diese Wohltätigkeitsorganisation gestohlen“.

Prozesskontext: 1340 Milliarden US-Dollar Forderung, Konfrontation kurz vor dem IPO

In dieser Klage mit einem Streitwert von 1.340 Milliarden US-Dollar wirft Musk OpenAI, Altman und dem Präsidenten Brockman vor, gegen die ursprünglichen Zusagen verstoßen und nicht dafür gesorgt zu haben, dass das KI-Labor „dauerhaft im Non-Profit-Status“ bleibt. Der Fall wird von dem Bundesrichter Yvonne Gonzalez Rogers verhandelt; er wird in zwei Phasen aufgeteilt: Feststellung der Verantwortung und Schadensersatz. Die neun Geschworenen haben keinen Ersatzbank-CNBC, das Urteil der Jury hat nur beratenden Charakter; am Ende entscheidet der Richter.

Der Zeitpunkt der Klage ist recht heikel. Musk bereite sich gerade darauf vor, die Markteinführung von SpaceX voranzutreiben; an den Märkten werde voraussichtlich eines der größten IPOs der Geschichte stehen. OpenAI hingegen habe sich auf die Börsennotierung im vierten Quartal fixiert. Analysten wiesen darauf hin, dass, falls Musk gewinne, OpenAIs großes IPO-Vorhaben erhebliche Veränderungen erfahren könnte und auch die Positionen von Altman und Brockman möglicherweise nicht mehr sicher wären – was im Grunde bedeutet, dass Musk den Weg für sein eigenes KI-Unternehmen xAI ebnet. Zu den geladenen Zeugen gehören Musk, Altman, Brockman sowie Microsoft-CEO Nadella.

OpenAI hält dagegen, Musk selbst habe damals auch die gewinnorientierte Umstellung vorangetrieben; er sei aber gegangen, weil er keine vollständige Kontrolle habe erlangen können. Die ganze Klage sei „aus Eifersucht, wegen Bedauerns darüber, OpenAI damals verlassen zu haben, und mit der Absicht, den Wettbewerb zu unterdrücken“ eingereicht worden. Nach der Auswahl der Geschworenen wird das Verfahren in die Anhörungsphase gehen; die Verantwortungsphase soll voraussichtlich bis Mitte Mai dauern.

Dieser Artikel: Der Prozess zwischen Musk und OpenAI-CEO beginnt heute! Elon Musk schimpft: Betrüger Altman – erscheint frühestens bei der Kettennews ABMedia.

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