Musk verliert im OpenAI-Rechtsstreit vor Gericht und schwört Berufung wegen des „Kalender-Fallstricks“

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馬斯克OpenAI官司敗訴

Das Bundesgericht in Oakland, Kalifornien, hat am 18. Mai einstimmig ein neunköpfiges Geschworenengerichtsurteil gefällt: Musk ist in seiner Klage gegen OpenAI und CEO Sam Altman wegen Verjährung über mehr als drei Jahre unterlegen. Die zuständige Richterin Yvonne Gonzalez Rogers wies sämtliche Anträge von Musk noch am selben Tag im Gerichtssaal ab. Musk bezeichnete das Urteil auf der X-Plattform als „technischen Schachzug auf dem Kalender“, während sein Anwaltsteam ankündigte, „Berufung“ einzulegen.

Rechtlicher Kern des Geschworenenvotums: Verjährung nach drei Jahren beendet alle Ansprüche

Nach kalifornischem Recht gilt in diesem Fall eine Verjährungsfrist von drei Jahren für die allgemeine Klage. OpenAI-Anwältin Sarah Eddy bestätigte, dass Musk die Klage spätestens im August 2021 hätte einreichen sollen, er aber erst im August 2024 Klage erhoben habe – also mehr als drei Jahre zu spät. Wegen des Verjährungsproblems konnten Musk’s zentrale Ansprüche – „Verstoß gegen einen Wohltätigkeits-Trust“ und „unangemessene Bereicherung durch Führungskräfte“ – nicht einmal auf die Beweis-/Urteilsbank gelangen; Richterin Gonzalez Rogers wies noch im Gerichtssaal sämtliche Anträge ab.

OpenAI machte geltend, Musk sei bereits seit 2017 darüber informiert worden, dass OpenAI Mittel im Rahmen einer gewinnorientierten Gesellschaft benötige, daher habe er dies auch früh wissen müssen. Der Rechtsprofessor Stavros Gadinis von der University of California, Berkeley, bestätigte: „Es ist sehr schwierig, eine Jury davon zu überzeugen, von ihrer Ausgleichsbefugnis in Equity Gebrauch zu machen – insbesondere, wenn der Fehler erst später entdeckt wurde, der Kläger aber dennoch nicht früher Klage erhoben hat.“

Schlüssel-Erklärungen, die im Prozess von allen Seiten bestätigt wurden

Musk (im Zeugenstand): „Der Zweck seiner Gründung war es, eine Wohltätigkeitsorganisation aufzubauen, von der keine einzelne Person profitiert⋯⋯ man kann nicht einen Wohltätigkeits-Trust stehlen.“

Greg Brockman (im Zeugenstand, im Namen von OpenAI): Musk habe gesagt, man brauche „80 Milliarden US-Dollar, um in den Mars eine Stadt zu bauen“, und habe angedeutet, dass dies einer der Gründe für seine Suche nach Kontrolle über OpenAI gewesen sei.

Sam Altman (im Zeugenstand, im Namen von OpenAI): Musk habe gefordert, 90% der Anteile an OpenAI zu erhalten, und vorgeschlagen, OpenAI mit Tesla zu fusionieren.

OpenAI-Anwalt William Savitt: „Mister Musk interessiert vor allem die Frage, ob er weiterhin die Kontrolle behalten kann. Wir sind hierher gekommen, weil Mister Musks Wunsch nicht in Erfüllung gegangen ist.“ Zugleich warf er Musk „selektive Amnesie“ vor.

Berufungsweg und Einschätzung nach Bestätigung durch Rechtsexperten

Toberoff erklärte ausdrücklich, dass Musk Berufung einlegen werde; der Fall werde in den 9. Berufungsgerichtsbezirk (Court of Appeals) gehen. Mehrere erfahrene Berufungsanwälte bestätigten, dass es für das Berufungsgericht extrem schwierig sei, eine Verjährungsentscheidung der Geschworenen zu kippen. Richterin Gonzalez Rogers deutete außerdem an, dass Musk sich auf „einen harten Kampf“ einstellen müsse.

Im Hintergrund bereitet OpenAI eine IPO vor, bei der eine Bewertung von bis zu 1 Billion US-Dollar möglich wäre; Musks xAI ist derzeit Teil von SpaceX, das ebenfalls eine IPO plant, die möglicherweise noch größer ausfällt.

Häufige Fragen

Warum konnte Musk’s Klage wegen „Verstoß gegen einen Wohltätigkeits-Trust“ nicht auf die Anklage-/Beweisbank gebracht werden?

Da das Geschworenengericht entschieden hat, dass die Klage verjährt ist, wies Richterin Gonzalez Rogers noch im Gerichtssaal sämtliche Anträge von Musk ab. Der Kernanspruch „Verstoß gegen einen Wohltätigkeits-Trust“ sowie „unangemessene Bereicherung durch Führungskräfte“ kamen sogar nicht in ein formelles Gerichtsverfahren; das Geschworenengericht prüfte nie den inhaltlichen Kern dieser beiden Vorwürfe.

Warum hat Musk erst so spät, nämlich 2024, Klage eingereicht?

Laut den im Prozess von allen Seiten bestätigten Informationen behauptete OpenAI, Musk sei bereits seit 2017 darüber informiert gewesen, dass OpenAI Kapital in Form eines gewinnorientierten Modells beschaffen müsse. Musk gelang es nicht, die Jury von seinem Argument zu überzeugen, er habe die Umstände erst in jüngster Zeit vollständig verstanden; das führte dazu, dass die Jury die dreijährige Verjährungsfrist gegen ihn auslegte.

Wie hoch sind die Erfolgschancen der Berufung vor dem 9. Berufungsgericht?

Mehrere erfahrene Berufungsanwälte bestätigten, dass es für das Berufungsgericht extrem schwierig sei, eine Entscheidung der Geschworenen zur Verjährung aufzuheben; auch Richterin selbst deutete an, dass Musk in der Berufung „einen harten Kampf“ erwarten werde. Das Aufrechterhalten des Urteils gilt derzeit als das wahrscheinlichere Ergebnis, das von Rechtsexperten bewertet wird; dennoch wird der Fall noch lange im 9. Berufungsgericht verhandelt werden.

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