Laut CoinDesk hat der stellvertretende Gouverneur der Zentralbank von Frankreich, Denis Beau, kürzlich dazu aufgerufen, dass der europäische öffentliche und private Sektor gemeinsam tokenisierte Euro-Währungen entwickeln sollen, um der Dominanz von US-Dollar-Stablecoins wie USDT und USDC entgegenzuwirken. Diese Haltung steht im Gegensatz zu EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die private Stablecoins als Risiken für die finanzielle Stabilität betrachtet und einen digitalisierten Euro befürwortet, der von der Zentralbank geführt werden soll und der voraussichtlich 2029 an den Start gehen wird.
Beaus Position deckt sich mit dem Konsortium Qivalis, das 12 große europäische Banken umfasst, darunter ING, BBVA und BNP Paribas, und das plant, in diesem Jahr einen privaten digitalen Euro auf den Markt zu bringen. Das Euro-System wird zudem bis Ende des Jahres seinen ersten tokenisierten Großkunden-Dienst für Zentralbankgeld einführen, so Beau.