Laut Xinhua haben Bahrain, Kuwait, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate kürzlich einen gemeinsamen Brief an die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) übermittelt, in dem sie sich gegen die Einrichtung einer „Strait of Hormuz Management Authority“ (Verwaltungsbehörde für die Straße von Hormus) durch den Iran sowie gegen entsprechende maritime Bekanntmachungen aussprechen.
Die fünf Staaten lehnten die Nutzung von vom Iran benannten Schifffahrtsrouten ab und verweigerten die Zusammenarbeit mit der iranischen Behörde. Sie sprachen sich zudem gegen die Einbindung der iranischen maritimen Verfahren und der Management-Behörde in IMO-Strukturen für Einsätze zur Evakuierung von Handelsschiffen in Notfällen aus.