WHO warnt: H5N1-Vogelgrippe birgt ein „viel größeres“ Pandemie-Risiko als Covid

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Der ehemalige Chef-Wissenschaftler der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Dr. Soumya Swaminathan, hat gewarnt, dass die H5N1-Vogelgrippe zu den größten Pandemie-Risiken zählt. Historisch verläuft sie bei menschlichen Infektionen zudem deutlich tödlicher als Covid. Die Warnung kommt, während die Vogelgrippe in Indien wieder auftritt: Laut Berichten wurden Anfang 2025 in mehreren Bundesstaaten neue Fälle entdeckt.

H5N1: Sterblichkeitsrisiko im Vergleich zu Covid

Dr Swaminathan erklärte, dass „die Influenza-Viren tatsächlich auf Platz eins der Liste der Viren stehen, die Pandemiebedrohungen darstellen. Auch Coronaviren sind dort ganz oben.“ Sie betonte, dass H5N1 „sehr besorgniserregend“ sei, wegen der Auswirkungen auf menschliche Infektionen.

„Im Gegensatz zu Covid, das eine Sterblichkeit von unter 1% hat, liegt die Sterblichkeit von H5N1 beim Menschen bei einem viel, viel höheren Wert“, sagte Dr Swaminathan gegenüber News18. Sie erklärte, dass die Sorge über die aktuellen menschlichen Fälle hinausgeht: „Sobald es sich in Säugetieren findet, bedeutet das, dass sich der Virus bereits so angepasst hat, dass er in Säugetieren überleben und von einem auf das andere übergehen kann.“

Risiko durch Mutation und Anpassung

Dr Swaminathan warnte vor der Möglichkeit, dass H5N1 mutiert und sich an Menschen anpasst – so wie es bei SARS-CoV-2 geschah. „Es könnte eine Frage der Zeit sein, bis es weitere Mutationen gibt und es sich so anpasst, dass es zu einem menschlichen Virus wird, genau wie SARS-CoV-2 letztlich einige Mutationen entwickelte, die es ermöglichten, auf Menschen überzuspringen und eine Übertragung von Mensch zu Mensch auszulösen“, sagte sie.

Falls eine solche Anpassung eintritt, könnten die Folgen gravierend sein. „Wenn das passiert, ist das eine äußerst ernste Situation, eine absolut extrem ernste. Und es könnte eine Pandemie sein, die viel schlimmer ist als die Coronavirus-Pandemie“, so Dr Swaminathan.

Vorsorge und Überwachung

Dr Swaminathan forderte eine umfassende Nachverfolgung und Überwachung über verschiedene Bereiche hinweg. Sie betonte außerdem die Notwendigkeit, Impfstoffe und antivirale Therapien zu entwickeln. „Wir haben einige antivirale Therapeutika wie Oseltamivir, die gegen H5N1 wirken, aber wir brauchen hier viel mehr Forschung und Entwicklung“, sagte sie.

Menschliche Studien zu einem Vogelgrippeimpfstoff begannen im April 2026 und markieren damit einen bedeutenden Schritt in den Vorsorgebemühungen.

Hintergrund zur Vogelgrippe

Vogelgrippe, auch als Aviäre Influenza bekannt, ist eine Infektion, die durch Influenza-Viren vom Typ A verursacht wird und vor allem Vögel betrifft. Sie tritt normalerweise im Zusammenhang mit Wildwassergeflügel und Geflügel auf, hat aber aufgrund der breiteren Ausbreitung auf Säugetiere und sporadischer menschlicher Infektionen zunehmende internationale Besorgnis ausgelöst.

Bei Menschen entwickeln sich die Symptome typischerweise zwischen einem und zehn Tagen nach der Exposition und können von einer milden grippeähnlichen Erkrankung bis zu einer schweren Krankheit reichen. Zu den häufigen Symptomen zählen Fieber, Husten, Halsschmerzen und Muskelschmerzen.

Weltweit sagen Gesundheitsbehörden, dass das Gesamtrisiko für die Allgemeinbevölkerung weiterhin niedrig bleibt, aber sie überwachen die Lage genau. In Großbritannien hat die UK Health Security Agency wiederholt gesagt, dass das Risiko für die Öffentlichkeit sehr gering sei. Ausbrüche bei Vögeln werden jedoch durch Biosicherheitsregeln und bei Bedarf durch lokale Einschränkungen gesteuert.

FAQ

Q: Was ist H5N1-Vogelgrippe?
A: H5N1, auch bekannt als aviäre Influenza, ist eine Infektion, die durch Influenza-Viren vom Typ A verursacht wird und vor allem Vögel betrifft. Sie tritt normalerweise im Zusammenhang mit Wildwassergeflügel und Geflügel auf, hat aber aufgrund der breiteren Ausbreitung auf Säugetiere und sporadischer menschlicher Infektionen zunehmende internationale Besorgnis ausgelöst.

Q: Wie wird die Sterblichkeit von H5N1 im Vergleich zu Covid bewertet?
A: Laut Dr Soumya Swaminathan liegt die Sterblichkeitsrate von H5N1 beim Menschen „viel, viel höher“ als bei Covid, dessen Sterblichkeit bei weniger als 1% liegt.

Q: Wie hoch ist das aktuelle Risiko für die Allgemeinbevölkerung?
A: Weltweit sagen Gesundheitsbehörden, dass das Gesamtrisiko für die Allgemeinbevölkerung weiterhin niedrig bleibt, auch wenn sie die Lage engmaschig beobachten. Die UK Health Security Agency hat erklärt, dass das Risiko für die Öffentlichkeit sehr gering ist.

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