高市早苗 wieder an den iranischen Präsidenten: 1 japanischer Öltanker ist in Hormus überladen, im Persischen Golf warten noch mehrere weitere auf den Durchlauf

ChainNewsAbmedia

Der japanische Premierminister Sanae Takaichi veröffentlichte am 30. April um 19:06 Uhr (Taiwan-Zeit) auf X eine Mitteilung, in der er bekanntgab, dass er erneut ein Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian geführt habe, und zugleich mitteilte, dass ein japanisches schifffahrtsbezogenes Schiff mit 3 japanischen Besatzungsmitgliedern die Straße von Hormus sicher passiert habe. Takaichi betonte außerdem, dass sich im Persischen Golf weiterhin mehrere japanische Schiffe im Warten befänden; die japanische Seite werde die diplomatische Vermittlung mit dem Iran fortsetzen und dem Iran erneut den Wunsch nachdrücklich zum Ausdruck bringen, dass das Abkommen zwischen den USA und dem Iran so bald wie möglich wieder aufgenommen und zu einem endgültigen Konsens geführt werde.

4/30-Telefonat: 1 japanischer Öltanker mit 2 Millionen Barrel saudischem Öl passiert die Meerenge sicher

Dies ist Takaichi Sanaes zweites direktes Telefonat mit Pezeshkian seit dem 28. Februar, als der Iran den Krieg gegen die USA und Israel erklärte (das erste Telefonat fand am 8. April statt und dauerte 25 Minuten). Laut Berichten aus dem Ausland war das japanisch relevante Schiff, das dieses Mal die Straße von Hormus sicher passierte, 1 Öltanker, der etwa 2 Millionen Barrel Rohöl aus Saudi-Arabien transportierte; er ist bereits aus dem Persischen Golf ausgelaufen. In seinem Beitrag legte Takaichi Pezeshkian seine Haltung dar, dass die erfolgreiche Passage „aus Sicht des Schutzes der japanischen Staatsbürger ein positives Fortschrittssignal“ sei.

Pezeshkian erläuterte Takaichi seine Einschätzungen und Positionen zur künftigen Entwicklung der Lage im Iran (konkrete Inhalte gaben beide Seiten nicht bekannt). Beide Seiten waren sich einig, dass „die enge Abstimmung und der enge Austausch der Bedeutungen auch künftig aufrechterhalten werden“. Am Ende des Beitrags schrieb Takaichi, dass Außenminister Toshimitsu Motegi und die zuständige Botschaft vor Ort weiterhin eng mit der iranischen Seite koordinieren würden, mit dem Ziel, dass alle japanisch relevanten Schiffe im Persischen Golf so bald wie möglich sicher durch die Straße von Hormus passieren können.

Seit dem 2/28-Krieg: Die Ausweitung der japanischen Vermittlungslinie für Energiesicherheit im Nahen Osten

Japans hohe Sensibilität für die Straße von Hormus hat ihren Ursprung in der strukturellen Verletzlichkeit seiner Energieversorgung: Japan importiert etwa 90% seines Rohöls, und mehr als vier Fünftel seines LNG stammen aus dem Nahen Osten, wobei die überwiegende Mehrheit über die Straße von Hormus exportiert werden muss. Am 21. März begann die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) im Meerengenbereich „Mautstellen“ einzurichten; der Verkehrsfluss war zeitweise um 90% eingebrochen, was Japan zwang, Notfall-Nachschub zu starten und alternative Routen zu prüfen.

Am 13. März veröffentlichte Takaichi in den späten Nachtstunden einen Beitrag, in dem er ankündigte, er habe G7 getroffen und werde dringende Maßnahmen ergreifen, um die Ölkrise zu entschärfen; am 8. April führte er erstmals ein Gespräch mit Pezeshkian und betonte, dass die Straße von Hormus ein „strategischer Knotenpunkt der globalen Logistik und ein internationales öffentliches Gut“ sei. Das erneute Telefonat am 4/30 geht in die Umsetzungsphase „konkrete Schiffspassagen sichern“ über. Aus Sicht des diplomatischen Timings wird deutlich, dass diese Vermittlungslinie vom Aufbau des Dialogs in eine Phase übergeht, in der Teilergebnisse abgenommen werden.

Ölpreise, japanischer Yen, OPEC-Umbruch: Mehrere Belastungsquellen für Japans Wirtschaft

Obwohl 1 Öltanker sicher passiert ist und es im diplomatischen Bereich Fortschritte gibt, übt die Gesamtlage im Nahen Osten weiterhin mehrfache Belastung auf die japanische Wirtschaft aus. Auf der Kostenseite bei Öl: Am 29. April drohte Trump, den Hafen-Blockadekurs gegen den Iran auszuweiten; Brent-Rohöl überschritt zeitweise 114 US-Dollar, während WTI um 3,3% stieg. Sogar Goldman Sachs erhöhte die Prognose für den Ölpreis im vierten Quartal auf 90 US-Dollar und warnte, dass „die Rohöl-Förderkapazität möglicherweise dauerhaft schwer beschädigt“ werde.

Auf der Währungsseite: Am 27. April hielt die Bank of Japan ihre Zinsentscheidung unverändert; der japanische Yen stieß bei 159,5 auf einen Widerstand. Der gleichzeitige Druck durch importierte Inflation und einen schwachen Yen lässt die realen Kosten, zu denen japanische Unternehmen Energie importieren, schnell ansteigen. Auf der Angebotsseite: Die Vereinigten Arabischen Emirate werden am 1. Mai aus OPEC und OPEC+ austreten; die Struktur aus Angebot und Nachfrage bei Energie im Nahen Osten zeigt derzeit die stärksten Erschütterungen seit dem Finanzkrisenjahr 2008. Für Japan sind „diplomatische Vermittlung, um die Schiffahrtssicherheit zu gewährleisten“ und „marktdeterminierte strukturelle Energierisiken“ gleichzeitig zwei Fronten. Das zweite Telefonat von Takaichi mit Pezeshkian stellt zwar einen Teilerfolg der ersten Front dar, kann jedoch die systemische Belastung der zweiten nicht entschärfen.

Der Artikel „Takaichi führt erneut ein Telefonat mit dem iranischen Präsidenten: 1 japanischer Öltanker passiert Hormus, im Persischen Golf warten noch viele Schiffe auf die Passage“ erschien zuerst auf Ketten News ABMedia.

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