Laut der „New York Times“ trat Jerome Powell am 15. Mai als Vorsitzender der Federal Reserve zurück; als Nachfolger wurde Kevin Walsh eingesetzt. Walsh hat vorgeschlagene strukturelle Reformen unter anderem damit begründet, dass Inflationsmodelle neu bewertet, die Vermögensbestände der Fed reduziert, die Häufigkeit der „Forward Guidance“ verringert und die Abstimmung mit dem Finanzministerium bei der Zuweisung der Anleihenportfolios gestärkt werden soll.
Die Märkte beobachten Walshs erste Entscheidung zum Leitzins sehr genau. Die meisten Amtsinhaber sind derzeit gegen Zinssenkungen, und einige diskutieren mögliche weitere Zinserhöhungen. Damit zeichnet sich ein direkter Konflikt zwischen der politischen Ausrichtung und den Erwartungen aus der Politik ab.