Saylor-Kommentare zu seinem Bitcoin-Verkauf entfachen Debatte über Treasury-Strategie

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Die jüngsten Kommentare von Michael Saylor, MicroStrategy könne Bitcoin verkaufen, um Dividenden zu finanzieren, haben in der Krypto-Community eine Debatte über das Treasury-Modell des Unternehmens ausgelöst. Saylor beschrieb eine Strategie, bei der die Firma Bitcoin mit Krediten kauft, es von der Wertsteigerung profitieren lässt und einen Teil verkauft, um Dividenden zu zahlen, die an bevorzugte Wertpapiere gekoppelt sind – einschließlich STRC.

Saylors Dividenden-Finanzierungsmodell

Im Rahmen des Ergebniskreises von MicroStrategy für Q1 2026 erklärte Saylor, das Unternehmen werde „wahrscheinlich etwas Bitcoin verkaufen“, um eine Dividende zu finanzieren, und „den Markt immunisieren“, um „eine Botschaft zu senden“. Laut der Quelle hält MicroStrategy aktuell 818.334 BTC und steht vor etwa 1,5 Milliarden US-Dollar jährlichen Dividendenverpflichtungen, die an bevorzugte Wertpapiere gebunden sind.

Dieser Ansatz stellt eine Abkehr von Saylors früheren öffentlichen Aussagen dar. Die Quelle merkt an, Saylor habe seine Anhänger zuvor dazu angehalten, Bitcoin niemals zu verkaufen, und in den sozialen Medien gepostet, Menschen sollten mehr BTC kaufen als sie verkaufen.

Verteidigung der Flexibilität

Der Bitcoin-Befürworter Samson Mow, CEO von JAN3, verteidigte die Option als notwendige operative Flexibilität. „Börsenmärkte sind Krieg“, sagte Mow und argumentierte, dass börsennotierte Unternehmen nicht so agieren könnten, als hätten sie nur einen einzigen Finanzierungspfad.

Mow führte aus, dass, wenn Bitcoin Dividenden abdecken kann, folgerichtig auch der Verkauf von Bitcoin zur Deckung dieser Verpflichtungen eine gültige Verwendung sei. Er argumentierte, die Option zum Verkauf zu bewahren gebe MicroStrategy Spielraum, um Aktionäre zu schützen, Verpflichtungen zu finanzieren und zu vermeiden, dass man durch Short Seller oder Marktkritiker eingeengt wird.

Mow stellte die „niemals verkaufen“-Botschaft als „eine Faustregel, kein Blutgelöbnis“ dar und betonte, dass Bitcoin „für wichtige Dinge“ eingesetzt werden sollte – einschließlich Dividendenverpflichtungen gegenüber Aktionären.

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