JPMorgan: Stablecoin-Handelsvolumen schießt in die Höhe, aber durch den Velocity-Mechanismus wächst die Marktkapitalisierung nicht proportional

JPMorgan 分析師 am 1. Mai hat seine neuesten Beobachtungen zum Stablecoin-Markt veröffentlicht und darauf hingewiesen, dass das Stablecoin-Transaktionsvolumen schnell ansteigt, aber ein steigender „Velocity“-Wert dafür sorgt, dass die Gesamtmarktkapitalisierung nicht zwangsläufig im gleichen Tempo wächst. JPM bekräftigt außerdem seine langfristige Haltung: Bis 2028 wird die Stablecoin-Marktkapitalisierung voraussichtlich etwa 5.000-6.000 Milliarden US-Dollar erreichen – nicht die von Optimisten im Markt häufig zitierten „Billionen“-Prognosen. Diese Einschätzung steht in einer anderen Entwicklungslinie im Vergleich zu dem a16z-Standpunkt vom 30. April, dass Stablecoins bereits eine grundlegende Schwelle erreicht haben und die Zukunft „programmierbare Währungen“ seien.

Zahlenstand: Q1 Marktkapitalisierung 3.150 Milliarden, Q1 Transaktionsvolumen 28 Billionen, annualisiert 17,2 Billionen

2026 Q1 Stablecoin-Marktdaten: Gesamte Marktkapitalisierung 3.150 Milliarden US-Dollar – neuer historischer Höchststand – und Q1-Transaktionsvolumen 28 Billionen US-Dollar (QoQ +51%). JPM-Analysten schätzen anhand der Daten seit Jahresbeginn eine annualisierte Jahres-Transaktionsmenge von rund 17,2 Billionen US-Dollar. Sollte sich diese Zahl realisieren, wäre das mehr als das Doppelte des Umfangs im Jahr 2025.

Der Kern von JPMs Sicht ist der „Velocity“-Mechanismus: Wenn derselbe Stablecoin innerhalb kürzerer Zeitspanne wiederholt verwendet wird, wächst das Transaktionsvolumen stark, aber der Markt benötigt weiterhin nur die gleiche Größe an Stablecoin-Beständen. Anders gesagt: Das Wachstum des Transaktionsvolumens und das Wachstum der Marktkapitalisierung verlaufen auf zwei unterschiedlichen Wachstumskurven – ersteres schneller, letzteres langsamer.

2028-Prognose: 5.000-6.000 Milliarden, statt Billionen

JPM bekräftigt den erwarteten Korridor für die Stablecoin-Marktkapitalisierung im Jahr 2028: 5.000-6.000 Milliarden US-Dollar. Diese Zahl ist deutlich konservativer als andere optimistische Prognosen aus derselben Branche (einige Institute schätzen, dass 2030 1-2 Billionen US-Dollar erreichbar sein könnten). JPMs Argument ist: Die Stablecoin-Nachfrage ist derzeit hauptsächlich noch „eine Krypto-Marktstory“, nicht „eine Zahlungsstory“ – der überwiegende Teil der Nutzungsszenarien der Nutzer liegt bei Kryptohandels- und Arbitrage-Transaktionen sowie Überweisungen zwischen Plattformen, während die tatsächliche Durchdringung im Einzelhandels-Zahlungsverkehr noch am Anfang steht.

Diese Position steht im Unterschied zum a16z-Standpunkt vom 1. Mai „Stablecoins würden veralten, die Zukunft seien programmierbare Währungen“: a16z ist der Ansicht, die Technologie sei inzwischen so weit gereift, dass sie danach beschrieben werden sollte, „was sie kann“, während JPM meint, dass die Kernanwendungsfälle, „was sie können“, die Kryptowelt noch nicht verlassen hätten – das Größenwachstum habe eine Obergrenze. Für die Kryptoindustrie zeigt sich: Zwei Spitzen-Institutionen haben innerhalb von 24 Stunden jeweils ihre Haltung veröffentlicht, was daran liegt, dass das Stablecoin-Thema inzwischen in die „Debattenphase“ für Mainstream-Investoreninstititionen eingetreten ist.

Weitere Beobachtung: Wird JPM im Q2-Bericht die Bewertungs-Spanne anpassen und welche Auswirkungen hat der GENIUS Act?

JPM aktualisiert normalerweise seine Prognosen je Quartal; der nächste Beobachtungspunkt ist, ob sein Q2 2026 Zwischenbericht (voraussichtlich Ende Juli veröffentlicht) den Korridor für die 2028-Marktkapitalisierung anpasst. Eine weitere strukturelle Variable ist außerdem, ob der CLARITY Act im Mai in den US-Senatsausschuss für Banken zur Abschnittsprüfung eingeht – falls die Gesetzgebung die rechtliche Stellung von Stablecoins, die regulatorischen Grenzen und die Art der Interaktion mit dem Bankensektor klarstellt, wird das beeinflussen, wie schnell Stablecoins von „Krypto-Markttools“ auf „echte Zahlungs-Szenarien“ ausgeweitet werden.

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