Kenia verpflichtet lokale Niederlassungen für Unternehmen mit virtuellen Vermögenswerten, richtet den Blick auf Afrikas Krypto-Führungskräfte

Auf der Kenya Blockchain and Crypto Conference 2026 erklärte der stellvertretende Direktor Justin Saboti von der Capital Markets Authority, dass die vorgeschlagenen Vorschriften für virtuelle Vermögenswerte in Kenia Kryptowährungsfirmen, die im Land tätig sind, dazu verpflichten würden, lokale Büros oder Vertretungsniederlassungen einzurichten, bevor sie Lizenzen erhalten. Laut Saboti soll die lokale Registrierungsanforderung die Verantwortlichkeit stärken, den Anlegerschutz verbessern und es den Aufsichtsbehörden ermöglichen, direkt auf Firmen zuzugreifen, um Streitfälle zu untersuchen und Betrug durchzusetzen.

Branchenvertreter hoben Kenias starke Verbreitung von Mobile Money als Wettbewerbsvorteil hervor und stellten fest, dass derzeit über 6 Millionen Kenianer Stablecoins für Überweisungen, Investitionen und grenzüberschreitende Zahlungen nutzen. Der Country Manager Peter Mwangi von VALR bezeichnete Kenias regulatorischen Rahmen als einen der fortschrittlichsten in der Kryptoindustrie und positioniere das Land so, zu einem führenden Knotenpunkt für digitale Vermögenswerte in Afrika zu werden.

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