Lateinamerikanische Assets fallen im Zuge der Spannungen im Nahen Osten, Brasilien am stärksten getroffen am 19. Mai

Am 19. Mai fielen lateinamerikanische Assets deutlich, da geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Anleger in Alarmbereitschaft hielten; besonders betroffen waren Brasiliens Währung, Aktien und Anleihen, die die Hauptlast der Verkäufe trugen. Der brasilianische Real gab um 1% nach, was zu Rückgängen bei wichtigen regionalen Währungen führte, während der Bovespa-Aktienindex um 1,6% auf ein 4-Monats-Tief abrutschte. Der Abverkauf beschleunigte sich, nachdem US-Präsident Trump angedeutet hatte, Washington könne Militäreinsätze gegen den Iran starten, was einen Run in sichere Anlagewerte auslöste und den MSCI-Lateinamerika-Währungindex um 0,5% nach unten zog. Laut den neuesten Umfrage-Daten von Atlas/Bloomberg liegt Senator Flavio Bolsonaro in den Präferenzen für den Präsidentschaftswahlkampf hinter dem amtierenden Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, was die Markterwartungen eines Regierungswechsels dämpfte.
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