
Der Besitzer der Dallas Mavericks und Software-Milliardär Mark Cuban schlug am 18. Mai vor, dem Bereich der KI-Tokens (KI) eine Bundessteuer aufzuerlegen. Die Steuer soll unter 50 Cent pro Million Tokens liegen und gilt für kommerzielle Anbieter von KI-Modellen; Open-Source-Modelle und lokale Inferenz (Local Inference) sind ausgenommen. Cuban schätzt, dass die anfänglichen jährlichen Einnahmen etwa 10 Milliarden US-Dollar betragen werden, und erklärte, dass die Abgabe dazu dienen könne, Bundesverschuldung zu tilgen oder die durch KI entstehenden Herausforderungen zu bewältigen.
Bestätigung der Kernaussagen von Cubans Vorschlag
Laut den Kernelementen des Vorschlags, die Cuban in einem öffentlichen Beitrag bestätigt hat:
Steuersatz: Weniger als 50 Cent pro Million Tokens
Anwendungsbereich: Anbieter kommerzieller KI-Modelle
Ausnahmen: Open-Source-Modelle und lokale Inferenz
Steuercharakter: Cuban bezeichnet es als eine Abgabe, die ähnlich wie eine Umsatzsteuer für kommerzielle Anbieter erhoben wird
Erste Schätzung der jährlichen Einnahmen: Etwa 10 Milliarden US-Dollar
Zweck der Steuer: Bundesverschuldung tilgen oder Herausforderungen durch KI adressieren
Logik der Energiepolitik: Anreize schaffen, dass Rechenzentren ihre Effizienz erhöhen, um die Steueraufwände auszugleichen
Cubans bestätigtes Zitat: Analogie zur Krypto-Regulierung
Cuban schrieb in dem öffentlichen Beitrag: „So sehen es alle bezüglich Kryptowährungen. Jede Regulierung ist schlecht. Ich wurde zuvor dafür massiv kritisiert, dass ich sagte, diese Branche brauche Regulierung, damit auch normale Menschen mitmachen können.“
Cuban sagte, dass frühe Krypto-Unterstützer glaubten, jede Regel sei inakzeptabel. Mit der Entwicklung habe man jedoch einen klaren rechtlichen Rahmen benötigt, woraufhin die Krypto-Branche später zu Political Action Committees (PAC) und organisierten Lobby- und Advocacy-Aktivitäten übergegangen sei. Diese Entwicklung habe man mit der Debatte über die KI-Regulierung verknüpft. Die Lobbyaktivitäten von Krypto-Unternehmen hätten sich in den vergangenen Jahren sogar um das Dreifache erhöht.
Gegenposition: Bestätigungskritik von Palmer Luckey
Palmer Luckey, Gründer von Anduril, sprach sich öffentlich gegen den Vorschlag aus und sagte: „Diese Maßnahme würde US-Unternehmen besteuern und gleichzeitig Kunden dazu zwingen, auf ausländische KI-Modelle auszuweichen, die nicht von dieser Steuerregelung erfasst sind. Dadurch würde die Bundesregierung neue Infrastruktur schaffen, um die Nutzung von KI zu verfolgen, was den Bereich der staatlichen Regulierung weiter ausweiten würde.“ Weitere Kritiker, darunter Gründer mit liberaler Ausrichtung und KI-Entwickler, warnen ebenfalls, dass diese Steuer die Wettbewerbsfähigkeit der USA beeinträchtigen würde.
Häufige Fragen
Wie wird Cubans KI-Token-Steuer berechnet, und für welche Fälle gilt sie?
Laut Cubans Vorschlag liegt der Steuersatz unter 50 Cent pro Million AI-Tokens und gilt für kommerzielle Anbieter von KI-Modellen; Open-Source-Modelle und lokale Inferenz fallen nicht in den Steuerbereich. Cuban ordnet diese Abgabe eher einer Umsatzsteuer als einer direkten Besteuerung von Unternehmensgewinnen zu.
Was ist die zentrale Kernkritik von Palmer Luckey an diesem Vorschlag?
Luckey sagte, dass die Maßnahme US-Unternehmen besteuern würde, gleichzeitig Kunden möglicherweise zu ausländischen KI-Modellen drängen könnte, die nicht von dieser Steuerregelung erfasst sind, und dazu führen würde, dass die Bundesregierung eine neue Grundlage für das Tracking der KI-Nutzung aufbaut, wodurch der Umfang staatlicher Regulierung ausgeweitet wird.
Wie ist der aktuelle Stand dieses Vorschlags auf gesetzgeberischer Ebene?
Nach den vorliegenden Berichten kann der Vorschlag ohne Unterstützung durch den Kongress nicht vorankommen, und derzeit sei der Rückhalt im Kongress nicht stark. Cubans Vorschlag ist noch nicht in ein formelles Gesetzgebungsverfahren eingetreten.