Laut Morgan Stanleys Chef-China-Ökonom Evan Xing, der kürzlich sprach, könnten die Anpassungen im chinesischen Immobiliensektor allmählich ihrem Ende entgegengehen. Die Investitionen in die Entwicklung sind von ihrem Höchststand im Jahr 2021 auf nur noch knapp über 5% des BIP gesunken, verglichen mit etwa 7% in den USA und 6% in Japan, was darauf hindeutet, dass sich die Korrekturphase des Sektors ihrem Abschluss nähert.
Xing hob außerdem den steigenden langfristigen Allokationswert von Gold hervor. Die Goldbestände globaler Zentralbanken haben gerade erstmals $4 Billionen überschritten und damit die gesamten US-Staatsanleihe-Bestände überholt. Viele Länder halten Gold jedoch in einem Anteil von weniger als 20% ihrer Devisenreserven, was Spielraum für weitere Zuwächse signalisiert, während Zentralbanken und Staatsfonds ihre Gold-Allokationsquoten schrittweise ausbauen.