Morgan Stanley bringt Fonds für das Stablecoin-Reserves-Portfolio auf den Markt — für Emittenten und Investoren

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Gate News-Mitteilung, 24. April — Die Investment-Management-Sparte von Morgan Stanley hat das Stablecoin Reserves Portfolio eingeführt, ein neues Angebot, das speziell für Stablecoin-Emittenten entwickelt wurde, um Reserve-Assets in die Geldmarktfonds des Unternehmens einzuzahlen und dabei Zinsen zu verdienen. Der Fonds, Teil des Morgan Stanley Institutional Liquidity Funds trust (Ticker: MSNXX), hält einen stabilen Nettoinventarwert von $1 je Aktie und ist so strukturiert, dass er mit dem GENIUS Act übereinstimmt, dem US-Regelwerk zur Stablecoin-Regulierung, das im Juli verabschiedet wurde.

Der Fonds erhält das Kapital und bietet Emittenten von Stablecoins tägliche Liquidität, die sichere, liquide Reserve-Assets benötigen, um Token zu hinterlegen, die an Fiatwährungen gekoppelt sind. Das Portfolio investiert in Barmittel, kurzfristige US-Staatsanleihen mit Laufzeiten von 93 Tagen oder weniger sowie in Overnight-Repurchase Agreements, die durch Treasury-Assets abgesichert sind. Obwohl das Angebot für Stablecoin-Emittenten ausgelegt ist, steht es auch anderen Investoren offen; die Teilnahme erfordert jedoch eine Mindestanlage von $10 Millionen und umfasst eine 0,15%ige Managementgebühr.

Morgan Stanley hat in den letzten Monaten seine Aktivitäten im Bereich kryptobezogener Dienstleistungen aggressiv ausgeweitet. Anfang April führte die Bank den Morgan Stanley Bitcoin Trust ein, der am Tag seiner Auflegung Zuflüsse von 30+ Millionen US-Dollar verzeichnete. Das Unternehmen hat außerdem bei US-Regulierungsbehörden Einreichungen vorgenommen, um börsengehandelte Fonds aufzulegen, die mit Ethereum verbunden sind, und um gestaktes Solana, sowie im Februar eine nationale Treuhand-Banking-Lizenz beantragt. Wenn diese genehmigt wird, könnte sie es ermöglichen, Kryptoverwahrungsdienste anzubieten. Amy Oldenburg, Leiterin der Digital-Asset-Strategie bei Morgan Stanley, beschrieb die Initiative als einen Schritt hin zur Modernisierung der Finanzinfrastruktur und spiegelte damit wider, wie große Institutionen Blockchain-Technologie und tokenisierte Finanzen zunehmend als Teil der Zukunft globaler Zahlungen und des Asset-Managements betrachten.

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