Der Ölpreis steigt, Japanische Inflation kommt wieder in Gang! Der Yen ist schwach, der Finanzminister schwört, die Intervention zu verteidigen

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Der Kerninflationsindex in Japan ist im März zum ersten Mal seit fünf Monaten wieder gestiegen. Ausschlaggebend waren vor allem steigende Energiepreise, die durch geopolitische Spannungen ausgelöst wurden. Während sich der Inflationsdruck allmählich deutlicher bemerkbar macht, richtet der Markt ein besonderes Augenmerk auf die Zinsentscheidungssitzung der Bank of Japan, die unmittelbar bevorsteht. Derzeit geht die Mehrheit der Institutionen davon aus, dass die BoJ die Zinsen unverändert lässt, könnte jedoch eine stärker hawkische Ausrichtung in der geldpolitischen Leitlinie signalisieren. Gleichzeitig bleibt der Wechselkurs des japanischen Yen weiter schwach, was die japanische Regierung zu einer hohen Wachsamkeit gegenüber spekulativen Transaktionen veranlasst. Das Finanzministerium hat unmissverständlich erklärt, dass es bei Bedarf jederzeit Interventionsmaßnahmen ergreifen werde, um den Devisenmarkt zu stabilisieren.

Energiepreise treiben Japans Kerninflation

Laut CNBC erreichte die Kerninflationsrate in Japan im März ohne frische Lebensmittel eine jährliche Rate von 1,8%, gegenüber 1,6% im Februar. Dies ist die erste Beschleunigung dieses Datenpunkts seit fünf Monaten; der Hauptgrund ist ein Konflikt im Nahen Osten, der zu steigenden Energiepreisen geführt hat. Allerdings sank die Inflationsrate ohne Energie und Lebensmittel leicht auf 2,4%. Laut einer Umfrage der BoJ erwarten über 80% der Befragten, dass die Preise in der Zukunft steigen werden. Eine Analyse von BofA weist darauf hin, dass der Energiepreiseffekt im Sommer noch stärker zutage treten und die Inflations­erwartungen weiter anheben wird.

Soll man die Zinsen anheben? Japans Geldpolitik steht vor einem Dilemma

Angesichts einer sich verstärkenden Inflation und einer Yen-Abwertung erwarten die Märkte, dass die Bank of Japan den Leitzins auf ihrer Sitzung im April bei 0,75% belassen wird. Citigroup ist der Ansicht, dass man angesichts der Unsicherheit rund um die Lage im Nahen Osten zwar abwartet, die Leitlinien jedoch eher hawkisch ausfallen könnten. Die Overnight-Swap-Sätze zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im April von 73% auf 5% eingebrochen ist. Darüber hinaus gibt es Gerüchte, dass die BoJ ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum für das Geschäftsjahr 2026 nach unten korrigieren und zugleich ihre Inflationserwartungen nach oben anpassen wird, was die Komplexität des makroökonomischen Umfelds unterstreicht.

Schwacher Yen, Finanzminister schwört Verteidigung

Der Wechselkurs des japanischen Yen bewegt sich zuletzt in der Nähe der 160er-Marke und hat das Finanzministerium dazu veranlasst, bei Carry-Trade- und spekulativen Aktivitäten besonders wachsam zu sein. Finanzministerin KAYAMA OTzuki (片山皋月) sagte, sie stehe in engem Kontakt mit dem US-Finanzministerium und verfüge über ausreichende eigene Entscheidungsspielräume für potenzielle Eingriffe in den Devisenmarkt. Obwohl ein schwacher Yen dazu beiträgt, die Gewinne großer Exporteure zu steigern, erhöht er auch die Importkosten und schwächt die Kaufkraft normaler Haushalte. Wenn die BoJ keine Zinserhöhung in naher Zukunft signalisiert, wird der Yen zusätzlichem Abwertungsdruck ausgesetzt sein, was die Wahrscheinlichkeit offizieller realer Interventionen erhöht.

Vergangene Woche hatte KAYAMA in Washington Treffen mit dem US-Finanzminister Bessent (貝森特) und erklärte, sie sei bereit, entschlossene Maßnahmen zu ergreifen, um den Yen zu stützen. Laut Bloomberg nutzte Japan 2024 zur Stützung des Wechselkurses rund 100 Milliarden US-Dollar an Interventionen. Wenn man Unterstützung aus den USA erhalten könnte, wären Interventionsmaßnahmen noch wirksamer. KAYAMA beantwortete nicht direkt, ob sie erneut japanische Staatsanleihen verkauft, um Geld zu beschaffen, betonte jedoch, dass Japan weiterhin der größte Halter von US-Staatsanleihen sei.

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