PACE-Gesetz zielt auf schnellere Zahlungen mit Fed-Zugang für Fintechs ab

CryptoFrontNews
  • Das PACE-Gesetz führt optionale bundesstaatliche Lizenzen für Fintechs ein und verlangt die Einhaltung von Vorschriften, Reserven sowie die Aufsicht durch die OCC.
  • Der direkte Zugriff auf Fed-Systeme wie FedNow und Fedwire soll Verzögerungen verringern, Kosten senken und die Abhängigkeit von Banken reduzieren.
  • Branchenverbände unterstützen den Gesetzentwurf und nennen dabei einen verbesserten Wettbewerb, den Zugang zu Infrastruktur und stärkere Verbraucherschutzmaßnahmen.

US-Abgeordnete Sam Liccardo und Young Kim haben diese Woche das parteiübergreifende PACE-Gesetz vorgestellt, um den Zugang zu Zahlungen zu modernisieren und Transaktionskosten zu senken. Der Vorschlag schafft einen bundesstaatlichen Rahmen, damit Fintech- und Krypto-Unternehmen auf Systeme der Federal Reserve zugreifen können. Gesetzgeber wollen Zahlungen beschleunigen und Gebühren senken, die derzeit an die mehrschichtigen Bankprozesse gebunden sind.

🚨NEU: Heute Morgen haben @RepYoungKim und @RepLiccardo das parteiübergreifende PACE-Gesetz vorgestellt, um eine nationale Zahlungs-Lizenz für Fintechs und Krypto-Unternehmen zu schaffen.

Der parteiübergreifende Gesetzentwurf würde regulierten staatlichen Depotbanken und Credit Unions, die Geldübertragungen durchführen… pic.twitter.com/gDx2JqpZnQ

— Eleanor Terrett (@EleanorTerrett) 21. April 2026

Gesetzentwurf schafft einen optionalen bundesstaatlichen Lizenzrahmen

Das PACE-Gesetz etabliert eine optionale nationale Lizenz für qualifizierte Zahlungsanbieter. Diese Unternehmen müssen mindestens 40 staatliche Lizenzen als Money Transmitter besitzen, um sich zu qualifizieren. Das Office of the Comptroller of the Currency würde diesen Rahmen beaufsichtigen.

Allerdings ersetzt das System keine staatliche Regulierung. Stattdessen bietet es eine gestraffte bundesstaatliche Option mit festgelegten Prüfungsfristen. Genehmigte Unternehmen müssen vollständige Reserven vorhalten, Kundengelder trennen und strenge Compliance-Anforderungen erfüllen.

Direkter Fed-Zugriff soll Verzögerungen und Gebühren senken

Im Rahmen des Vorschlags erhalten genehmigte Anbieter direkten Zugang zu Zahlungssystemen der Federal Reserve. Dazu gehören die Fedwire-, FedNow- und FedACH-Dienste. Dieser Zugang reduziert die Abhängigkeit von vermittelnden Banken, die Transaktionen häufig verlangsamen.

Derzeit laufen viele Zahlungen über mehrere Institutionen, bevor sie abgeschlossen sind. Dadurch wirken sich Verzögerungen und zusätzliche Kosten sowohl auf Verbraucher als auch auf Unternehmen aus. Abgeordneter Sam Liccardo sagte, der Gesetzentwurf zielt auf diese Ineffizienzen ab und soll Gebühren senken.

Zusätzlich richtet sich der Gesetzentwurf nach dem Konzept der „skinny master accounts“ von Fed-Gouverneur Christopher Waller. Er überträgt außerdem dem Federal Reserve Board die endgültige Befugnis über die Genehmigung von Konten, statt dass dies regionale Banken übernehmen.

Branchenverbände unterstützen erweiterten Zahlungszugang

Mehrere Branchenorganisationen äußerten Unterstützung für den Vorschlag. Dazu gehören die Financial Technology Association, Blockchain Association, The Digital Chamber und der Crypto Council for Innovation.

Laut CEO der Blockchain Association, Summer Mersinger, adressiert der Gesetzentwurf den begrenzten Infrastrukturzugang für Unternehmen mit digitalen Vermögenswerten. Unterdessen hob CCI-CEO Ji Hun Kim den verbesserten Wettbewerb und den Verbraucherschutz im Rahmen hervor.

Der Vorschlag beinhaltet außerdem Insolvenzsicherungen und priorisiert Kundengelder, falls ein Anbieter scheitert. Während die Gespräche weitergehen, konzentrieren sich Gesetzgeber und Branchenverbände darauf, erweiterte sichere und effiziente Zahlungsoptionen zu ermöglichen.

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