Powell letzter Akt? Nahost-Konflikt treibt die Inflation nach oben, die US-Notenbank dürfte diese Woche unverändert bleiben

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In dieser Woche werden die wichtigsten Zentralbanken weltweit nach und nach ihre Zinsentscheidungen bekanntgeben. Der Markt erwartet, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Zinsen unverändert lässt. In letzter Zeit haben sich die Konflikte im Nahen Osten verschärft, insbesondere ist die Schifffahrt durch die Straße von Hormus blockiert, was zusätzlichen Aufwärtsdruck auf globale Energie- und Rohstoffpreise ausübt. Die Entscheidungsträger der Zentralbanken in verschiedenen Ländern beobachten derzeit genau, ob steigende Energiekosten die Inflation weiter anheizen könnten, und verfolgen eine vorsichtige abwartende Haltung. In den USA dürften die bald zu veröffentlichenden Inlandsproduktions- und Konsumausgaben-Daten (BIP) sowie der persönliche Konsumausgaben (PCE)-Preisindex die wirtschaftliche Widerstandskraft sowie Inflationssorgen widerspiegeln. Außerdem könnte diese Sitzung der Zinspolitik die letzte sein, die der amtierende Fed-Vorsitzende Jerome Powell leitet; auch der anschließende Personalwechsel ist ein Schwerpunkt der Marktbeobachtung.

Politische Lage im Nahen Osten und globaler Inflationsdruck

Derzeit dauern die militärischen Auseinandersetzungen im iranischen Raum an, die Friedensverhandlungen stecken fest, und dies hat erhebliche Auswirkungen auf die globale Gesamtwirtschaft. Insbesondere die faktische Schließung der Straße von Hormus, die als zentrale Wasserstraße für den weltweiten Energie-Transport dient, hat die Exporte von Öl und wichtigen Rohstoffen der Fertigungsindustrie aus der Region stark reduziert. Dieses geopolitische Ereignis führt unmittelbar dazu, dass die Preise für Rohöl und die Kosten der Produktionsinputs steigen, wodurch der globalen Lieferkette neue Herausforderungen entstehen. Die großen Zentralbanken beobachten derzeit sehr genau diese Energieschocks, um das potenzielle Risiko für die langfristige Preisstabilität einzuschätzen, sicherzustellen, dass die Geldpolitik rechtzeitig reagieren kann, und eine Wiederholung der Situation zu vermeiden, in der man früher auf Inflationsdruck zu spät reagiert hat.

US-Wirtschaftsdaten und Fed-Politikausblick

Was die Wirtschaft in den USA betrifft, wird erwartet, dass das am Donnerstag zu veröffentlichende BIP (Bruttoinlandsprodukt) der ersten Jahresperiode ein annualisiertes Wachstum von 2,2% zeigen wird, was darauf hindeutet, dass sich die Wirtschaft von der Regierungsstillsetzung Ende des letzten Jahres erholt hat. Allerdings steigt hinter den starken Unternehmensinvestitionen auch gleichzeitig der Inflationsdruck. Der Markt geht davon aus, dass der PCE-Preisindex, auf den die Fed besonders achtet, das Wachstum beschleunigen und den schnellsten Zuwachs seit 2023 erreichen wird. Vor dem Hintergrund eines stabilen Arbeitsmarkts und der doppelten Voraussetzung, dass die Inflation aufgrund des Krieges weiter zunehmen könnte, geht der Markt insgesamt davon aus, dass die Fed in der Entscheidungsbesprechung dieser Woche die derzeitige Zinslage unverändert beibehalten und eine Strategie des „Abwarten“ verfolgen wird.

Laut dem FedWatch-Index der CME sind Händler zu 100% sicher, dass die Fed diese Woche die Zinsen unverändert lässt, und die Chance auf Zinssenkungen in diesem Jahr liegt ebenfalls bei weniger als dreißig Prozent.

Powell letzter Auftritt? Fed-Vorsitzendenwechsel und Personalplanung für die Zukunft

Neben der Richtung der Geldpolitik sind Personalveränderungen in der Führungsebene der Fed ebenfalls ein wichtiger Beobachtungsindikator für die Finanzmärkte. Die politische Sitzung dieser Woche ist höchstwahrscheinlich die letzte Sitzung, die der amtierende Vorsitzende Powell (Jerome Powell) in seiner Amtszeit leitet. Nachdem das US-Justizministerium seine Ermittlungen zur Überschreitung des Sanierungsbudgets für den Fed-Gebäudebau abgeschlossen hat, hat der Senator Thom Tillis bekanntgegeben, dass er auf das Vetorecht gegen die Nominierung des neuen Vorsitzenden verzichtet. Diese Entwicklung räumt die wichtigsten Hindernisse für das Bestätigungsverfahren für Kevin Warsh, den von US-Präsident Donald Trump nominierten neuen Vorsitzenden der Fed, aus. Es wird erwartet, dass die Übergangsphase der Geldpolitik in der Zukunft sehr genau vom Markt beobachtet wird.

( DOJ hebt die strafrechtliche Untersuchung gegen Fed-Chef Powell auf: Warsh-Nominierungspfad vollständig freigegeben, US-Staatsanleiher-Renditen fallen sofort )

Dieser Artikel 鲍威尔最后一舞?中东冲突推升通膨,联準會本週估按兵不動 erschien zuerst bei 链新闻 ABMedia.

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