Laut CoinDesk hat der datenschutzorientierte Blockchain-Startup AmericanFortress am 22. Mai eine Seed-Finanzierungsrunde im Wert von 8 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Runde wurde gemeinsam von SAVA Digital Asset Fund, Moon Pursuit Capital und 0G Labs geleitet.
Das Unternehmen stellte ein patentfähiges Schema für Post-Quantum-Signaturen vor, das darauf ausgelegt ist, bestehende Krypto-Assets vor künftigen Quantenangriffen zu schützen, ohne dass eine groß angelegte Mittelmigration erforderlich ist. Die Lösung sichert rund 1,1 Millionen Bitcoins, die von Satoshi Nakamoto gehalten werden, sowie 5 Millionen Bitcoins in inaktiven Konten – zusammen mit einem Gegenwert von ungefähr 400 Milliarden US-Dollar. Mithilfe rückwärtskompatibler Soft Forks und Zero-Knowledge-Proofs friert das Schema anfällige Bitcoin-Adressen vor BIP32 ein. Die Quanten-Sicherheitslösung soll am 2. Juni offiziell in Paris an den Start gehen.