Robert Kiyosaki warnt vor einem „Crash kurz bevorstehend“—beruft sich auf Jim Rickards in einer extremen Prognose

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Robert Kiyosaki warnte, dass ein Finanzcrash unmittelbar bevorstehe, und verwies dabei auf den Gold-Ausblick von Jim Rickards sowie auf seine eigene Silberprognose. Der Autor von Rich Dad Poor Dad sagte, Anleger sollten sich vorbereiten, bevor Panik sich über die Märkte ausbreitet.

Key Takeaways:

    • Kiyosaki nannte Jim Rickards, während er warnte, dass ein Börsencrash schon bald eintreffen könnte.
    • Die Gold- und Silberprognosen rückten in den Fokus, während Erwartungen auf eine starke Schwäche des US-Dollar im Raum standen.
    • Seine Botschaft stellte Bitcoin, Gold und Silber wieder in den Mittelpunkt von Kiyosakis „Hard-Asset“-These.

Kiyosaki warnt vor bevorstehendem Crash, während die Goldprognose Aufmerksamkeit erregt

Robert Kiyosaki warnte am 22. Mai, dass ein Finanzcrash „unmittelbar bevorsteht“, und verband den Alarm mit einer dramatischen Goldprognose des Investors und Finanzkommentators Jim Rickards. In einem X-Post stellte der viel beachtete Autor von Rich Dad Poor Dad Edelmetalle als defensive Vermögenswerte für Anleger dar, die handeln wollen, bevor sich die allgemeine Marktanspannung weiter beschleunigt.

Rickards ist Investmentbanker, Ökonom und Autor, bekannt für seine Ansichten zu Währungskrisen, Zentralbankpolitik und Goldmärkten. Er hat jahrelang vor Risiken im Zusammenhang mit Staatsverschuldung sowie vor den langfristigen Folgen einer monetären Ausweitung für Fiat-Währungen gewarnt. Kiyosaki verknüpfte Rickards mit einem Gold-Ziel von 100.000 US-Dollar, bevor er seinen eigenen Silberausblick bei 200 US-Dollar pro Unze platzierte. Diese Größenordnung deutet auf ein Szenario massiver Geldstress hin, das eine starke Schwäche des US-Dollar und erschüttertes Vertrauen in traditionelle Finanzsysteme umfasst. Öffentlich kursierende Rickards-Prognosen beziehen sich weitaus häufiger darauf, dass Gold unter extremen monetären Stressszenarien etwa 10.000 US-Dollar erreichen könnte, wodurch die größere Zahl eine extreme Variante der breiteren These darstellt.

Die Warnung spiegelt außerdem die langjährige Vorliebe des berühmten Autors für knappe Vermögenswerte in Zeiten der Instabilität wider. Er hat wiederholt Gold, Silber und Bitcoin als Alternativen zu traditionellen Finanzinstrumenten propagiert, die an Staatsverschuldung und eine Ausweitung der Geldmenge gekoppelt sind. Seine neueste Botschaft fügt sich in dieses Muster ein: Er ordnet Metalle neben die breite Crash-Erzählung, die er seit Jahren nutzt, um dagegen zu argumentieren, Vermögen ausschließlich in fiatgebundenen Assets zu halten. Kiyosaki führte in seinem Post zudem Gold mit 4.500 US-Dollar und Silber mit 75 US-Dollar an, was auf einen mehr als 20-fachen Anstieg für Gold und eine nahezu dreifache Steigerung für Silber hindeutet.

Kiyosaki erweitert die Crash-Warnung mit Bitcoin-Ausblick

Kiyosaki sagt seit Jahren einen großen finanziellen Abschwung voraus, der mit steigender Verschuldung, Inflation und der Politik der Zentralbanken zusammenhängt. In früheren Interviews und Social-Media-Posts warnte der meistgelesene Autor, dass die Vereinigten Staaten mit einer Depression konfrontiert sein könnten, die größer ausfällt als die Finanzkrise von 2008, falls die Schuldenausweitung und das Gelddrucken weiter an Tempo gewinnen. Sein Investment-Ausblick konzentriert sich dabei konsequent auf knappe Vermögenswerte, von denen er glaubt, dass sie die Kaufkraft in Phasen von Währungsschwäche bewahren können.

Bitcoin ist in den letzten Jahren zu einem größeren Bestandteil dieser Strategie geworden. Kiyosaki hatte zuvor vorhergesagt, dass BTC in einem breiteren Zusammenbruch des Vertrauens in Fiat bis zu 500.000 US-Dollar erreichen könnte, und zugleich ein großes Aufwärtspotenzial für Gold und Silber prognostiziert. Er hat Bitcoin wiederholt als „das Geld der Menschen“ beschrieben und seine feste Angebotsstruktur mit Edelmetallen verglichen. Diese Prognosen gewannen vor allem in Phasen an, in denen Bankenstress zunahm, die Inflation anstieg und es zu Volatilität über die Aktien- und Anleihemärkte hinweg kam.

Kiyosaki schrieb am 22. Mai:

„Die besten Anleger können die Zukunft sehen und handeln. Erinnere dich daran: In diesem Crash musst du kein Opfer sein. Du kannst reicher werden.“

Für Krypto-Anleger stärkt der aktuelle Post vor allem Kiyosakis breitere makroökonomische These, statt ein neues Investment-Framework einzuführen. Sein Fokus bleibt über alle Marktzyklen hinweg konstant: harte Vermögenswerte ansammeln, bevor sich der finanzielle Druck weiter beschleunigt. Die Online-Reaktionen auf den Post konzentrierten sich größtenteils auf den Umfang der Goldprognose und die erneute Crash-Warnung, die an Rickards’ Namen gekoppelt war.

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