SK hynix führt Kopsi zu neuen Hochs, aber das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist immer noch niedriger als das der anderen Halbleiter-Aktien. Kann man die Abschläge in Korea umkehren?

ChainNewsAbmedia

Der KOSPI, der koreanische Leitindex der Gesamtbörse, erreichte am Dienstag während des Handels erstmals einen historischen Höchststand. Hauptgrund sind die starke Dynamik aus der Künstliche-Intelligenz-(KI)-Branche sowie die zuversichtlichen Erwartungen des Marktes hinsichtlich eines Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran. Der Index stieg während des Handels um bis zu 2,2 % und machte damit die zuvor infolge angespannter geopolitischer Lage entstandenen Verluste vollständig wieder gut. Seit Jahresbeginn beträgt das kumulierte Plus bereits mehr als 50 %. Getragen wird der Anstieg vor allem von den Speicherchip-Riesen Samsung Electronics und SK Hynix. Neben der grundlegenden Unterstützung durch eine verknappte Halbleiter-Lieferlage sorgen auch die von der koreanischen Regierung vorangetriebenen Reformen zur Unternehmensführung sowie Programme zur Rückgabe an die Aktionäre für frischen Wind in den Kapitalmarkt mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von 3,8 Billionen US-Dollar.

KI-Nachfrage und geopolitische Entspannung – südkoreanische Aktien erneut auf Rekordniveau

Die starke Entwicklung des koreanischen Aktienmarkts in letzter Zeit spiegelt vor allem die positiven Schnittmengen auf zwei Ebenen wider: Makroökonomie und Geopolitik. Einerseits sorgt die globale Entwicklung der Künstlichen Intelligenz für eine enorme Nachfrage nach hochwertigen Speicherchips, wodurch die Lieferkette angespannt bleibt. Andererseits verbessert sich mit Anzeichen dafür, dass die USA und der Iran möglicherweise Friedensverhandlungen aufnehmen, insgesamt das Anlageklima in Asien. Das entschärft effektiv den Verkaufsdruck, der zuvor durch einen Ölpreisanstieg infolge von Konflikten im Nahen Osten entstanden war – und der den Markt für diesen Energieimporteur Korea belastete. So erholt sich der Index rasch und durchbricht frühere Rekordstände.

Samsung, SK Hynix: Bewertung deutlich unter US-Pendants

Obwohl der KOSPI-Index stark zulegt, ist im Markt eine seltene Erscheinung zu beobachten: die Bewertung sinkt, also das Kurs-Gewinn-Verhältnis steigt nicht, sondern fällt. Analysten zufolge liegt der Hauptgrund darin, dass Samsung Electronics und SK Hynix von starker Preissetzungsmacht und einer engen Angebots-Nachfrage-Situation profitieren. Das Tempo, mit dem die Gewinnerwartungen nach oben revidiert werden, liegt deutlich über dem Ausmaß des Kursanstiegs. Laut Daten von Bloomberg liegen die geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnisse der beiden Unternehmen derzeit nur bei etwa 5,6 bzw. 4,8. Das ist deutlich niedriger als die 22-fache Benchmark bei US-amerikanischen Wettbewerbern und zeigt, dass südkoreanische Chip-Aktien trotz starker Fundamentstütze für die Gewinne weiterhin auf einem relativ niedrigen Bewertungsniveau verharren.

JPMorgan hebt Kopsi-Kursziel auf 8500

Mit der Verbesserung der Fundamentaldaten zeigen Branchen wie Halbleiter, Verteidigung und Ausrüstungen für die Stromerzeugung eine stabile Dynamik, wodurch ausländische und inländische institutionelle Anleger in Nettozueinkäufe gehen. Privatanleger weisen hingegen Nettoverkäufe auf. Vor dem Hintergrund der Erwartung, dass der Zyklus „langfristig hoch“ bei den Speicherchip-Preisen („Higher for longer“) anhalten wird, hat das Team der Strategieabteilung von JPMorgan (internationale Investmentbank) das Kursziel für den KOSPI auf

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