Südkorea will Krypto-Steuerplan nach Petition mit 50.000 Unterschriften prüfen

Südkoreanische Abgeordnete wollen die mögliche Abschaffung eines Krypto-Steuerplans prüfen, der im kommenden Jahr in Kraft treten soll, nachdem eine nationale Petition die erforderliche Zahl an Unterschriften überschritten hat. Am Donnerstag erreichte die Petition zur Aufhebung der geplanten Krypto-Steuer um etwa 11:23 Uhr Ortszeit 50.000 Unterschriften, acht Tage nach Einreichung bei der Nationalversammlung. Nach den Regeln des südkoreanischen nationalen Petitionsprogramms wurde der Antrag am Donnerstag an einen Ausschuss des Parlaments überwiesen.

Meilenstein der Petition und Abläufe der Weiterleitung

Dass die Petition 50.000 Unterschriften erreichte, löste automatisch den Überprüfungsprozess im Gesetzgebungsverfahren aus. Diese Schwelle steht für eine bedeutende öffentliche Mobilisierung gegen die Krypto-Steuerinitiative und zeigt eine breite Besorgnis unter Anlegern und Akteuren der Branche.

Argumente zu Fairness und Anlegerschutz

In dem Antrag machte der anonyme Einreicher geltend, dass eine Besteuerung von Gewinnen aus Kryptowährungen für Anleger unfair sei, insbesondere nachdem Südkorea die Einkommensteuer auf traditionelle Finanzanlagen wie Aktien und Anleihen abgeschafft habe.

Die Petition hob anhaltende Betrugsaktivitäten und minderwertige Token-Listings hervor, die Anleger weiterhin Risiken aussetzen, und verwies damit auf ein erhebliches Defizit in den derzeitigen Rahmenwerken zum Anlegerschutz. Der Antrag erklärte, der aktuelle Steuerplan gehe nicht ausreichend auf die hohe Volatilität der Krypto-Märkte ein.

Grundlegend fehlerhafter Politikrahmen

„Das Thema ist nicht einfach eine Debatte über Steuersätze“, schrieb der Einreicher in der übersetzten Eingabe. „Es ist grundsätzlich die Frage, wie die Regierung die Zukunft der Finanzbranche und digitaler Vermögenswerte betrachtet und plant, sie zu fördern.“

Der Einreicher verwies auf fortbestehende Bedenken, dass die aktuelle Politik ihrer Verantwortung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Krypto-Industrie zu fördern, nicht gerecht werde, während sie gleichzeitig zu stark auf Regulierung und Steuereinnahmen fokussiere.

Aktuelle Steuerdetails und Umsetzungshistorie

Südkorea will eine Steuer von 22% auf Krypto-Einkünfte erheben, die die Schwelle von 2,5 Millionen Won (1.650 US-Dollar) übersteigen. Dieses Steuerprogramm wurde bereits dreimal verschoben, weil es Kontroversen über Fairness und eine zu wenig entwickelte Infrastruktur gab.

Anfang dieses Monats bestätigte der Nationale Steuerdienst Südkoreas, dass er den Krypto-Steuerplan wie geplant weiter umsetzen werde – trotz der Kritik.

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