Kriminelle Betrugsnetzwerke aus Südostasien verlagern sich nach Sri Lanka; im Jahr 2026 wurden über Tausend ausländische Verdächtige festgenommen

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東南亞詐騙

Das singapurische Medienunternehmen CNA berichtete am 17. Mai, dass in Sri Lanka nach groß angelegten Razzien gegen mutmaßliche Auslandsbetrüger in Kambodscha, Myanmar und den Vereinigten Arabischen Emiraten die Zahl der verhafteten Verdächtigen deutlich gestiegen ist. Der Sprecher der Sri-Lanka-Polizei, Frederick Wootteler, bestätigte, dass seit 2026 bereits mehr als 1.000 ausländische Verdächtige festgenommen wurden, vor allem aus China, Vietnam und Indien – deutlich mehr als die 430 Festnahmen im gesamten Jahr 2024.

Bestätigte Daten zur Zahl der Festnahmen

Laut der Bestätigung von Frederick Wootteler, Sprecher der Sri-Lanka-Polizei,:

Ausländische Verdächtige seit 2026 bis heute festgenommen: mehr als 1.000 (hauptsächlich aus China, Vietnam und Indien)

Festnahmen im gesamten Jahr 2024: 430

Diesen Montagabend (Mai 2026): fünf Razzien in den Küstenregionen Galle und Matara, bei denen 192 indische Verdächtige und 29 nepalesische Verdächtige festgenommen wurden

Letzte Woche: 280 ausländische Verdächtige nahe der Hauptstadt Colombo festgenommen

März 2026: 135 chinesische Staatsbürger bei der Festnahme in einem Betrugszentrum erwischt

Bestätigte Merkmale der Betrugsnetzwerke und jüngste Vorfälle

Ursache für die Verlagerung (Erklärung von Beamten): Sri Lanka bietet Bürgern aus über 40 asiatischen Ländern eine 30-tägige Touristenvisumregelung, verfügt über eine zuverlässige Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung und ermöglicht den Zugang zudem über Online-Anträge, wodurch die Eintrittshürde niedriger ist.

Kriminelle Vorgehensweise: Diese Netzwerke locken Nutzer über Scheinkontakte zu falschen Liebesbeziehungen und betreiben Plattformen für Krypto-Investments und Glücksspiel; der Kreis der Opfer hat sich inzwischen von ursprünglich chinesischsprachigen Personen auf Opfer ausgeweitet, die viele verschiedene Sprachen sprechen. Zielgruppen sind unter anderem Opfer aus Indien, Vietnam und den Philippinen. Die Behörden äußern zudem die Sorge, dass Einheimische in Sri Lanka zur nächsten Zielgruppe werden.

Bestätigter Vorfall im April 2026: Der Zoll stellte neun chinesische Staatsbürger ab, die versuchten, Hunderte gebrauchte Mobiltelefone sowie Laptops zu schmuggeln; die Behörden ermitteln, ob die entsprechenden Gegenstände für Betrug verwendet werden sollen.

Kriminelle Standorte: Kriminelle Gruppen mieten verschiedenste Lokalitäten – von luxuriösen Villen bis zu Bürogebäuden ist alles vertreten.

Offizielle bestätigte Reaktionsmaßnahmen

Polizei in Sri Lanka: Hat damit begonnen, Immobilienbesitzer zu warnen, ihre Villen und Wohnungen nicht an Betreiber zu vermieten, die im Verdacht stehen, Betrug zu betreiben, und erklärte, dass Vermieter wegen Unterstützung krimineller Aktivitäten angeklagt werden könnten. Wootteler sagte, die Polizei erhalte „jeden Tag massenhaft Anrufe“.

Chinesische Botschaft in Colombo: In einer offiziellen Erklärung wird bestätigt, dass die illegalen Aktivitäten in Sri Lanka nach den Strafverfolgungsaktionen in Kambodscha, Myanmar und den Vereinigten Arabischen Emiraten zugenommen haben; außerdem heißt es in der Erklärung, „die chinesische Regierung legt großen Wert auf diesen Trend“ und verpflichtet sich, die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden Sri Lankas zu verstärken.

Bestätigte Untersuchung zu Cyberangriffen auf den Staatshaushalt in Sri Lanka

Die Behörden untersuchen, ob ausländische kriminelle Gruppen an dem jüngsten Cyberangriff auf den Staatshaushalt Sri Lankas beteiligt waren, der zu einem Schaden von etwa 2,5 Millionen US-Dollar führte. Zum Zeitpunkt der CNA-Berichterstattung waren die Untersuchungsergebnisse noch nicht veröffentlicht.

Häufige Fragen

Warum ist Sri Lanka zu einem neuen Verlagerungsziel von Betrugsnetzwerken geworden?

Laut den Erklärungen von sri-lankischen Beamten liegt der Hauptanreiz in: einer großzügigen Politik für 30-Tage-Touristenvisa für Staatsbürger aus mehr als 40 Ländern in Asien sowie einer verlässlichen Hochgeschwindigkeits-Internet-Infrastruktur; gleichzeitig senke die Bequemlichkeit der Online-Anträge die Eintrittshürde.

Um wie viel haben die Festnahmen in 2026 im Vergleich zu 2024 zugenommen?

Nach den bestätigten Zahlen von Sprecher Frederick Wootteler wurden seit 2026 bereits mehr als 1.000 ausländische Verdächtige festgenommen – deutlich mehr als die 430 im gesamten Jahr 2024. Die festgenommenen Ausländer stammen hauptsächlich aus China, Vietnam und Indien.

Welche offizielle Position hat die chinesische Botschaft zu dem Thema Betrugsnetzwerke in Sri Lanka?

Die chinesische Botschaft in Colombo bestätigte in einer offiziellen Erklärung, dass nach den Strafverfolgungsaktionen in Kambodscha, Myanmar und den Vereinigten Arabischen Emiraten die illegalen Aktivitäten in Sri Lanka zugenommen hätten, und erklärte, „die chinesische Regierung legt großen Wert auf diesen Trend“, zudem werde zugesagt, die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden Sri Lankas zu verstärken.

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