Der Space-Exploration- und Technologiekonzern im Musk-Umfeld, SpaceX, bereitet seine erste öffentliche Emission (IPO) aktiv vor. Am schnellsten soll die Notierung am 12. Juni an der Nasdaq erfolgen, mit dem Aktienkürzel „SPCX“. Für die Ausgabe wird eine erwartete Bewertung von über 2 Billionen US-Dollar angestrebt, zudem werden Gelder in einer Größenordnung von bis zu 75 Milliarden US-Dollar gesucht. Um dieses Vorhaben voranzutreiben, hat SpaceX mehrere große Finanzinstitutionen als federführende Underwriter eingesetzt. Neben den bestehenden Aktivitäten rund um Raketen und Starlink nimmt das Unternehmen zudem durch Zukäufe die KI-Firma xAI in sein Portfolio auf. Diese Maßnahme zeigt, dass SpaceX daran arbeitet, Raumfahrttechnik und künstliche Intelligenz zusammenzuführen und damit die Einnahmequellen weiter auszubauen.
SpaceX dürfte am 12.6. an die Börse kommen und um die Aufnahme in den Nasdaq-100-Index kämpfen
Laut einem Bericht von Bloomberg befindet sich der Börsenfortschritt von SpaceX in einer beschleunigten Phase. Demnach plant das Unternehmen, spätestens am 4. Juni mit der Roadshow zu starten, am 11. Juni den Preis festzulegen und am 12. Juni an die Börse zu gehen. Die Entscheidung für die Nasdaq als Listing-Ort beruht vor allem auf der Effizienz der Aufnahme in Marktindizes. Dank des schnellen Aufnahme-Mechanismus der Börse könnte SpaceX bereits in der Anfangsphase nach dem Listing in den Nasdaq-100 Index (Nasdaq-100 Index) aufgenommen werden. Diese Entscheidung kann nicht nur die Liquidität der Aktie erhöhen, sondern auch dabei helfen, Mittel von passiven Fonds anzuziehen.
(Indizestrukturelle Manipulation? Mehr Volatilität nach dem SpaceX-IPO könnte passive Investoren gefährden)
Zentrale Einnahmequellen und Integration in den KI-Bereich
Im operativen Geschäft stützt sich SpaceX vor allem auf Raketenstarts und das Satellitennetzwerk von Starlink in niedriger Erdumlaufbahn. Laut Prognosen von Analyseinstituten könnten beide Geschäftsbereiche zusammen 2026 Einnahmen von nahezu 20 Milliarden US-Dollar erreichen. Darüber hinaus hat das Unternehmen im Februar die KI-Firma xAI in einer reinen Aktien-Transaktion übernommen. Obwohl die Umsatzprognose für xAI in 2026 unter 1 Milliarde US-Dollar liegt, verdeutlicht diese Übernahme eine strategische Ausrichtung auf die Kombination von Raumfahrt-Infrastruktur und KI-Technologie. Das schafft weitere Wachstumsoptionen und Möglichkeiten zur technologischen Integration für die künftige kommerzielle Ausrichtung.
Die Marktbewertung von SpaceX liegt bereits bei über 2 Billionen US-Dollar
Das aktuelle IPO von SpaceX steht vor allem wegen des enormen Finanzierungsvolumens im Fokus. Berichten zufolge sucht das Unternehmen nach Mitteln in Höhe von bis zu 75 Milliarden US-Dollar, bei einer Zielbewertung von über 2 Billionen US-Dollar. Um diese Emission voranzutreiben, hat SpaceX ein großes Team von Investmentbanken zusammengestellt. Dazu gehören unter anderem JPMorgan, Morgan Stanley, Goldman Sachs, Citigroup und Bank of America, die jeweils als führende Underwriter fungieren. Das zeigt nicht nur das Ausmaß der Beteiligung großer Finanzinstitute an dem Vorhaben, sondern spiegelt auch das anhaltende Interesse des Marktes an der langfristigen Geschäftsentwicklung und der finanziellen Struktur des Unternehmens wider.
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