Die Strategie hat vorgeschlagen, die Dividenden für STRC-Vorzugsaktien von monatlichen Zahlungen auf halbmonatliche Zahlungen umzustellen, wie aus einem Filing vom 17. April hervorgeht. Der Vorsitzende Michael Saylor sagte, die Änderung solle den Preis stabilisieren und die Liquidität verbessern. Der Vorschlag belässt die jährliche Dividendenrate unverändert bei 11,5%, während er die Ausschüttungshäufigkeit für Aktionäre anpasst.
Derzeit zahlt die Strategie STRC-Dividenden einmal pro Monat. Allerdings plant das Unternehmen nun, Zahlungen zweimal pro Monat auszugeben. Diese Anpassung bedeutet, dass Anleger kleinere, dafür häufigere Ausschüttungen erhalten würden.
Saylor erklärte, dass häufigere Zahlungen die Reinvestitionsverzögerungen für Aktionäre reduzieren. Dadurch können Anleger Mittel schneller umschichten, statt einen vollen Monat zu warten. Bemerkenswert ist, dass die gesamten jährlichen Dividendenverpflichtungen trotz der zeitlichen Umstellung unverändert bleiben.
Er fügte hinzu, dass der Vorschlag auf Preisstabilität und eine geringere Volatilität abzielt. Zusätzlich will das Unternehmen die Handelsliquidität verbessern und die Nachfrage nach STRC-Aktien stärken. Diese Faktoren hängen direkt damit zusammen, wie Anleger mit den Dividendenströmen interagieren.
Die Strategie skizzierte einen detaillierten Zeitplan für die vorgeschlagene Änderung. Am 17. April 2026 reichte das Unternehmen eine vorläufige Vollmachtsbekanntmachung bei der SEC ein. Kurz danach erwartet es, am 28. April eine endgültige Vollmachtsbekanntmachung einzureichen und die Abstimmungsfrist zu eröffnen.
Aktionäre werden über den Vorschlag bis zum 8. Juni 2026 abstimmen. Wenn er genehmigt wird, tritt die neue Dividendenstruktur am 30. Juni 2026 in Kraft. Die erste halbmonatliche Dividendenzahlung ist für den 15. Juli 2026 vorgesehen.
Allerdings hängt die Änderung vollständig von der Zustimmung der Aktionäre ab. Bis dahin bleibt die derzeitige monatliche Dividendenstruktur bestehen. Dieser Abstimmungsprozess führt nun in breitere Bedenken rund um die Aktie.
In der Zwischenzeit ist Kritik an der Struktur von STRC aufgetaucht, wobei der Bitcoin-Kritiker Peter Schiff Bedenken äußerte. Er beschrieb das Design der Aktie als potenziell irreführend.
Schiff warnte, dass Dividendenkürzungen oder Preisrückgänge zu Klagen von Anlegern führen könnten. Er verwies auf die Nutzung von Mitteln durch das Unternehmen, um Bitcoin zu kaufen. Seiner Ansicht nach könnte ein Rückgang des Bitcoin-Werts die Dividendenstabilität beeinträchtigen.
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