
Gemäß den Aufzeichnungen des kanadischen Parlaments wurde das „Gesetz über eine starke Freie-Wahlen-Gesetzgebung“ (Bill C-25) am Freitag in zweiter Lesung im Unterhaus verabschiedet, was darauf hindeutet, dass die Abgeordneten das Gesetz grundsätzlich unterstützen; als Nächstes wird es an einen Ausschuss zur eingehenden Prüfung verwiesen, und es könnten Änderungsanträge eingebracht werden. Der konkrete Zeitplan für die Ausschussberatung ist noch nicht festgelegt. Wenn das Gesetz verabschiedet wird, wird es kanadischen politischen Parteien und Kandidaten verbieten, Krypto-Asset-Spenden anzunehmen, um die derzeitige aufsichtsrechtliche Lücke in den Wahlkampffinanzierungsregeln zu schließen.
Gesetzesvorlage C-25: Gesetzgeberischer Fortschritt und zentrale Ziele

(Quelle: Kanadisches Parlament)
Gemäß den Aufzeichnungen des kanadischen Parlaments wurde der Gesetzentwurf C-25 am 26. März 2026 erstmals eingebracht. Er zielt darauf ab, das Wahlrecht umfassend zu reformieren, mit Zielen wie der Verbesserung der Transparenz, der Stärkung der Durchsetzung und der Verringerung des Risikos ausländischer Einmischung.
Laut einem früheren Bericht von Cointelegraph konzentrierten sich die Kontroversen auf die Nachverfolgbarkeit von Krypto-Asset-Spenden sowie darauf, ob solche Spenden den geltenden Bestimmungen zur Einhaltung von Spendenobergrenzen unterliegen. Krypto-Asset-Spenden sind deshalb zu einem der Schwerpunktthemen dieser Reform der Wahlkampffinanzierung geworden.
Konkrete Bestimmungen für das Verbot von Krypto-Spenden
Laut den Bestimmungen des Gesetzes ist die Vorlage C-25 nicht speziell für digitale Vermögenswerte konzipiert, aber sie nimmt Krypto-Währungen ausdrücklich in den Bereich der Einschränkungen für politische Finanzierung auf und verbietet politischen Parteien und Kandidaten, Spenden in Form von Kryptowährungen anzunehmen. Die Aufsichtsbehörden sind der Ansicht, dass es in den derzeitigen Wahlkampffinanzierungsregeln eine Lücke gibt, durch die Krypto-Asset-Spenden fließen können; die Vorlage C-25 soll diese Lücke schließen.
Weiterentwicklungen bei der breiteren Krypto-Regulierung in Kanada
Auf Grundlage des öffentlich verfügbaren Gesetzgebungsfortschritts wird der kanadische Krypto-Regulierungsrahmen parallel weiter ausgebaut: Die Aufsichtsbehörden haben den Rahmen für die Regulierung von Stablecoins vorangetrieben (und damit Kanada Bank-bezogene Aufsichtsrechte eingeräumt) sowie die entsprechenden Regeln zu Krypto-Investmentfonds, Verwahrstellen und Cold-Storage-Praktiken verbessert. Der amtierende Premierminister von Kanada, Mark Carney, ist ein ehemaliger Gouverneur der Zentralbank; er hatte zuvor öffentlich eine vorsichtige Haltung gegenüber Kryptowährungen zum Ausdruck gebracht.
Häufige Fragen
In welchem gesetzgeberischen Stadium befindet sich der Gesetzentwurf C-25 in Kanada derzeit?
Gemäß den Aufzeichnungen des kanadischen Parlaments wurde der Gesetzentwurf C-25 am Freitag in zweiter Lesung im Unterhaus verabschiedet, was darauf hindeutet, dass die Abgeordneten das Gesetz grundsätzlich unterstützen; als Nächstes wird es an einen Ausschuss zur eingehenden Prüfung verwiesen, der konkrete Zeitplan für die Beratung ist jedoch noch nicht festgelegt.
Für welchen Anwendungsbereich gilt das Verbot von Krypto-Spenden im Gesetzentwurf C-25?
Laut den Bestimmungen des Gesetzes verbietet der Gesetzentwurf C-25 kanadischen politischen Parteien und Kandidaten, Krypto-Asset-Spenden anzunehmen; der Gesetzentwurf ist zwar nicht speziell für digitale Vermögenswerte konzipiert, legt aber ausdrücklich Krypto-Währungen in den Bereich der Einschränkungen für politische Finanzierung.
Wann wurde der Gesetzentwurf C-25 vorgelegt und wie ist das gesetzgeberische Umfeld?
Gemäß den Aufzeichnungen des kanadischen Parlaments wurde der Gesetzentwurf am 26. März 2026 erstmals eingebracht. Er soll das Wahlrecht umfassend reformieren, mit dem Ziel, die Transparenz zu stärken, die Durchsetzung zu intensivieren und das Risiko ausländischer Einmischung zu verringern; das Problem der Nachverfolgbarkeit von Krypto-Asset-Spenden ist eine der Kernkontroversen, die diese Reform vorantreiben.