Das CLARITY-Gesetz durchläuft im Senat die letzte Phase, um für den Konsens die Rechte von DeFi-Entwicklern opfern zu müssen

ChainNewsAbmedia
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Ein großer Durchbruch für die Krypto-Regulierung in den USA. Der Senatsausschuss für Banken hat am Donnerstag mit einer Abstimmung von 15 zu 9 offiziell das „Digital Asset Market Clarity Act“ (Digital Asset Market Clarity Act, kurz „Clarity Act“) verabschiedet. Nachdem der Gesetzentwurf im Ausschuss bereits seit vier Monaten festhing, haben sich die Parteien endlich in letzter Minute geeinigt; die Beratungen sollen nun in eine letzte Phase im Senat eintreten.

Überparteiliche Abstimmung im Senatsbankenausschuss: Das Krypto-„Clarity Act“ passiert die erste Hürde

Laut einem Informanten konnte der Vorsitzende des Senatsbankenausschusses, Tim Scott, nach monatelangem Stillstand durch die Aufnahme mehrerer Änderungsanträge die Unterstützung einiger Demokraten gewinnen. Die federführende Senatorin Cynthia Lummis sagte, der „CLARITY Act“ sei „die schwierigste Gesetzgebungsarbeit“ in ihrer rund 40-jährigen Laufbahn im öffentlichen Dienst gewesen. Der Gesetzentwurf soll schließlich im Zusammenspiel beider Parteien mit einem Ergebnis von 15 zu 9 Stimmen empfohlen werden, sodass er zur Abstimmung an das gesamte Plenum des Senats geht.

Trotzdem ist die Haltung der demokratischen Führung im Ausschuss, Elizabeth Warren, weiterhin klar ablehnend: Sie kritisiert, dass das Clarity Act die Wirtschaft zerstören und wirtschaftliche Ressourcen in Richtung Krypto lenken werde.

JUST IN: Senator Elizabeth Warren says the crypto Clarity Act will “blow up the economy.”

“It pushes more of the economy into crypto!” pic.twitter.com/4LbDiU2hUV

— Watcher.Guru (@WatcherGuru) May 14, 2026

Wechselseitige Kompromissverhandlungen räumen wichtige Schutzinhalte für DeFi-Entwickler aus

Obwohl der Gesetzentwurf erfolgreich durch den Ausschuss kam, zeigt sich die Kryptoindustrie besorgt über das Ergebnis der letzten Verhandlungen in letzter Minute. Um einen Konsens zu erreichen, musste eine Änderung von Senatorin Cynthia Lummis angepasst werden; dadurch wurden die entsprechenden Textpassagen in Abschnitt 301 des „Blockchain Regulatory Clarity Act“ (BRCA) gestrichen.

DeFi-Befürworter weisen darauf hin, dass diese Änderung den rechtlichen Schutz für DeFi-Entwickler möglicherweise schwächen könnte. Ursprünglich hatte die Branche gehofft, dass der betreffende Passus klar festlegt, dass Entwickler nicht für die rechtliche Verantwortung haften müssen, wenn ihr geschriebener Code illegal verwendet wird. Diese Inhalte wurden jedoch in den Verhandlungen gekürzt, was in der Branche Sorgen über rechtliche Risiken in der Zukunft auslöst.

(CLARITY Act Überparteiliche Verhandlungen scheitern! Blockchain-Regulierungsbestimmungen bleiben der einzige strittige Punkt)

Enge Gesetzgebungs-Taktung: Ziel ist die Verabschiedung bis zur Senatspause im August

Das Clarity Act wird in den kommenden Wochen den endgültigen Text integrieren müssen und vor Beginn der Sommerpause im August sowie vor dem Start des Höhepunkts des Wahlkampfs im Mittelfeld des Jahres zur Abstimmung im gesamten Senat eingereicht werden. Zudem soll es eine Unterstützungsschwelle von mindestens 60 Stimmen erreichen, bevor es abschließend an das Repräsentantenhaus geht.

Dieser Beitrag: „Das CLARITY Act passiert den Senat und betritt die letzte Phase“ stellt den Konsens über den Verzicht auf die Rechte von DeFi-Entwicklern her und erschien frühestens auf „鏈新聞 ABMedia“.

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