Der internationale Goldpreis zeigt nach zwei Tagen rückläufiger Entwicklung Anzeichen einer Stabilisierung, ausgelöst durch die Verlängerung der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Die festgefahrene Lage zwischen den beiden Seiten im Bereich der Straße von Hormus hält derzeit weiterhin an, und es wurde noch kein Zeitplan für eine neue Runde von Friedensgesprächen festgelegt. Das daraus resultierende Risiko für die Energieversorgung sorgt dafür, dass der Preis für Brent-Rohöl weiterhin über 100 US-Dollar pro Barrel bleibt, was den globalen Inflationsdruck weiter verschärft. Der aktuelle Goldpreis im Spotmarkt liegt bei 4.733 US-Dollar; der Bericht weist darauf hin, dass Gelder nach und nach in Gold-ETFs zurückfließen und dem Goldpreis grundlegende fundamentale Unterstützung geben.
Geopolitische Pattsituation und Schock für den Energiemarkt
Die USA haben angekündigt, die Waffenruhe mit dem Iran unbefristet zu verlängern, doch das Aufeinandertreffen beider Seiten im Bereich der Straße von Hormus bleibt nach wie vor ernst. Der Konflikt, der bereits in die achte Woche geht, stellt globale Energielieferketten vor Herausforderungen; der Preis für Brent-Rohöl überschreitet die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel. Da die Energiepreise hoch bleiben, steigen die Erwartungen des Marktes an Inflation. Daher könnten die Zentralbanken der Länder eher dazu tendieren, die Zinsen beizubehalten oder anzuheben, um dem Inflationsdruck entgegenzuwirken. Für Goldanlagen ohne Zinscharakter entsteht dadurch in gewissem Maß ein makroökonomischer Gegenwind.
Ablagerung der Positionen und fundamentale Unterstützung
Trotz des Drucks durch die Zinspolitik hat sich der Goldpreis nach dem Ausverkauf schrittweise stabilisiert. Laut Marktanalysen ist das Positionierungsprofil im aktuellen Goldmarkt bereits deutlich abgeklungen. Bis Ende Februar wurden hoch gehebelte spekulative Trades stark reduziert; der aktuelle Kursverlauf wird nun stärker von Fundamentaldaten getrieben. Eine Verbesserung der Positionierungsstruktur senkt das Risiko ungeordneter Preisschwankungen. Auch Investmentinstitute weisen darauf hin, dass in diesem Umfeld der taktische Allokationswert von Gold in den Vordergrund rückt; einige Institute haben bereits dynamisch die Gewichtung von Gold angepasst, um auf potenzielle Marktunsicherheiten zu reagieren.
ETF-Geldströme und Druck von der Oberseite
Die Kapitalbewegungen bei Gold-ETFs spiegeln die Erholung der Absicherungsnachfrage wider. Der Bericht von BMO zeigt, dass Gold-ETFs bereits drei Wochen in Folge Mittelzuflüsse verzeichnen und den Spot-Goldpreis seit dem Rückgang im März kontinuierlich nach oben ziehen. Allerdings hat sich der Aufwärts-Impuls der Preise in jüngster Zeit verlangsamt. Wenn sich der Goldpreis der Marke von 4.850 US-Dollar nähert, könnte es in den asiatischen Märkten zu Verkaufsdruck zur Gewinnmitnahme kommen. Das zeigt auch, dass Anleger weiterhin vorsichtig bleiben. In einer komplexen geopolitischen Lage ist die Bereitschaft professioneller Institutionen, große Positionen aufzubauen, geringer; es wird erwartet, dass der Markt im Modus von Schwankungen verbleibt.
Dieser Artikel: Die Verlängerung der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran beeinflusst die Inflationserwartungen; der Goldpreis prallt nach zwei Tagen Rückgang erstmals auf—ABMedia—frühestens erschienen in Chain News.