Niederländische KSA vor der Weltmeisterschaft: Verbot von Wettwerbung rund um gelbe Karten, Eckbälle und Einsätze vor dem Spiel – Zusage sofortiger Strafverfolgung

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Der Vorsitzende der niederländischen Glücksspielaufsichtsbehörde (KSA), Michel Groothuizen, schrieb am 20. Mai an alle lizenzierten Betreiber und bekräftigte das Verbot von bestimmten Wetten wie auf die erste Gelbe Karte, die erste Ecke usw. während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Gleichzeitig wird das Schalten von nicht zielgerichteter Werbung untersagt. Zudem stellte die KSA klar, dass sie bei Verstößen „unverzügliche Durchsetzungsmaßnahmen“ ergreifen werde. Parallel kündigte die KSA an, die Prüfung von Werbeaktivitäten nicht lizenzierter Anbieter zu verstärken.

Konkrete Verbote in der KSA-Mitteilung: Gelbe-Karten- & Ecke-Wetten, Werbebeschränkungen und Durchsetzungs-Erklärung

In dem Schreiben nennt Groothuizen ausdrücklich die untersagte Wettform: „Wetten darauf, welcher Spieler als Erstes eine Gelbe Karte erhält oder aus dem Spiel fliegt, bevor die erste Ecke gespielt wird“. Er erklärt außerdem, dass die KSA bereits während der Weltmeisterschaft 2022 und der Europameisterschaft 2024 jeweils eine deutliche Zunahme von Glücksspielaktivitäten festgestellt habe. Dabei sei festgestellt worden: „Das macht es für die einzelnen Unternehmen in dieser Zeit besonders attraktiv, neue Spieler zu gewinnen.“ Er fordert die Betreiber auf, „stets auf den Schutz von Jugendlichen und anderen gefährdeten Gruppen zu achten“, und sagt zu, dass bei Verstößen direkt Durchsetzungsmaßnahmen ergriffen würden, statt zunächst eine Frist zu einer Nachbesserung zu gewähren.

Die Mitteilung verstärkt zudem die bereits bestehende Durchsetzungshistorie der KSA: Sport-Sponsoring ist seit Juli 2025 vollständig verboten; im April 2026 hat die KSA für illegale Glücksspielwerbung auf der Meta-Plattform mehr als 4.600 Meldungen zur Entfernung eingereicht. Eine Studie der City University of Hong Kong und der University of Bristol zeigt, dass immer noch 11,2% der KSA-lizenzierten Betreiberwerbung die unter-24-jährigen Meta-Nutzer erreicht, während die Verstoßquote lokaler lizenzierter Anbieter etwa viermal so hoch ist wie die reiner Online-Anbieter.

Politischer Hintergrund in den Niederlanden: Die Koalitionsvereinbarung nimmt Online-Glücksspiel in die „Wachheits-Policy“ auf

Die gemeinsame Regierungsvereinbarung D66/VVD/CDA (veröffentlicht am 30. Januar 2026) ordnet Online-Glücksspiel dem Abschnitt „Wachheits-Policy: Drogen, Glücksspiel, Sexarbeit“ zu und vertritt die Auffassung, dass Online-Glücksspiel zwar in den Niederlanden legal ist, aber auch leicht Kriminalität und Menschenhandel begünstigt. Die Vereinbarung sieht Verpflichtungen vor wie: die Verantwortung von Anbietern von Online-Glücksspieldiensten stärken, die Bekämpfung illegaler Glücksspielseiten intensivieren, Online-Glücksspielwerbung umfassend verbieten und prüfen, die Anzahl der Lizenzen für Online-Glücksspiel zu begrenzen. Damit sollen die Zusagen der Vereinbarung erst durch ein offizielles Gesetzgebungsverfahren wirksam werden; die niederländischen Legislative hat noch keinen konkreten Zeitplan für die Gesetzgebung veröffentlicht. Die KSA-Durchsetzungsmitteilung vor der Weltmeisterschaft wurde vier Monate nach Veröffentlichung der Koalitionsvereinbarung versandt und stimmt damit mit der in der Vereinbarung dargestellten politischen Ausrichtung überein.

EU-weite Maßnahmen: Belgien BAGO und die Kontroverse um Krypto-Sponsoring in der Premier League

Die Aktion in den Niederlanden ist die zweite regulatorische Maßnahme unter EU-Mitgliedsstaaten in diesem Monat, die vor einem Turnier ergriffen wurde. Zuvor hatte die belgische Glücksspielaufsichtsbehörde (BAGO) darauf hingewiesen, dass trotz der strengsten Werbebeschränkungen in der EU die Zahl der Teilnehmer am Online-Glücksspiel in Belgien seit 2018 nahezu um das Doppelte gestiegen sei. Im selben Zeitraum übte Entain Druck auf Premier-League-Klubs aus und verlangte, die Zusammenarbeit mit nicht lizenzierten Krypto-Wettwerbepartnern vor Beginn der Saison 2026/27 zu beenden.

Häufige Fragen

Welche konkreten Wettarten umfasst das KSA-Update der Niederlande zur Weltmeisterschaft?

Die KSA verbietet ausdrücklich Wetten auf den Spieler mit der ersten Gelben Karte und bestimmte Wettarten wie die erste Ecke sowie gleichzeitig das Verbot von nicht zielgerichteter Werbung. Sport-Sponsoring ist seit Juli 2025 vollständig verboten. Die KSA erklärt, dass Verstöße eine direkte „unverzügliche Durchsetzungsmaßnahme“ auslösen, ohne Puffer-/Warnfrist.

Ist das umfassende Werbeverbot für Online-Glücksspiel in der Koalitionsvereinbarung der Niederlande bereits in Kraft?

Noch nicht. Die Zusage in der D66/VVD/CDA-Vereinbarung (am 30. Januar veröffentlicht) zum umfassenden Werbeverbot muss erst durch ein offizielles Gesetzgebungsverfahren umgesetzt werden. Die niederländische Legislative hat bislang keine konkreten Zeitpläne für die Gesetzgebung für dieses Thema veröffentlicht.

Erfasst diese Durchsetzungsmaßnahme auch aus dem Ausland operierende nicht lizenzierte Betreiber außerhalb der Niederlande?

Die KSA-Mitteilung macht eindeutig klar, dass sie während des Turniers die Prüfung von Werbeaktivitäten „illegaler Anbieter“ verstärken werde. Das zeigt, dass sich der Geltungsbereich der Durchsetzung nicht nur auf lizenzierte Betreiber beschränkt. Die KSA hat zuvor Werbung nicht lizenzierter ausländischer Anbieter behandelt, indem sie über Meta Entfernungs-/Down-Library-Meldungen eingereicht hat, jedoch ohne den konkreten Prüfmechanismus während der Weltmeisterschaft zu erläutern.

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