Am 19. Mai unterzeichnete US-Präsident Donald Trump eine Exekutivverordnung, die die Federal Reserve dazu verpflichtet, transparente Antragsverfahren für Digital-Asset- und Fintech-Unternehmen einzurichten, die eine direkte Anbindung an das US-Zahlungssystem anstreben. Entscheidungen über vollständige Anträge sollen innerhalb von 90 Tagen getroffen werden.
Ripple hatte zuvor im Rahmen seiner RLUSD-Stablecoin-Operationen eine behördliche Master-Account-Zugriffsmöglichkeit bei der Federal Reserve angestrebt. Zwar garantiert die Verordnung keine Genehmigung, sie schafft jedoch einen formalen Zeitplan für die regulatorische Reaktion und erhöht den Druck auf die Fed deutlich, voranzugehen, statt Anträge in einem regulatorischen Schwebezustand hängen zu lassen.