Der US-Präsident Trump sagte am 23. April, dass Amerikaner aufgrund der Iran-Situation im „kurzen Zeitraum“ mit höheren Benzinpreisen rechnen sollten, wie CCTV News berichtete. Die Aussage fiel mit mehreren Berichten US-amerikanischer Fluggesellschaften zusammen, wonach sie unter erheblichem finanziellem Druck stünden, der durch durch Konflikte im Nahen Osten verursachte Anstiege der Kerosinpreise ausgelöst worden sei.
Operative Reaktion der Fluggesellschaften
US-amerikanische Fluggesellschaften haben mehrere Maßnahmen zur Kostendeckung umgesetzt, um auf steigende Kosten für Flugtreibstoff zu reagieren. Laut Berichten haben die Anbieter die Ticketpreise erhöht, Gebühren für die Gepäckabfertigung und Entgelte für die Sitzplatzwahl angehoben, während sie Flugpläne reduzierten, um die Auswirkungen zu bewältigen.
Finanzielle Auswirkungen bei American Airlines
American Airlines veröffentlichte am 23. April seine Ergebnisse und zeigte damit das Ausmaß der Herausforderung durch Treibstoffkosten. Das Unternehmen prognostiziert zusätzliche Treibstoffausgaben von mehr als $4 billion für das Jahr aufgrund von Preissteigerungen. Die Fluggesellschaft meldete im ersten Quartal des Jahres einen Nettoverlust von $382 million und damit die unmittelbare finanzielle Belastung.
Preis-Analyse bei United Airlines
United Airlines erklärte, dass ein Anstieg der Ticketpreise um 15% bis 20% erforderlich wäre, um die Auswirkungen steigender Kerosinkosten vollständig auszugleichen. Allerdings wies die Fluggesellschaft darauf hin, dass eine solche Preiserhöhung wahrscheinlich zu einer geringeren Marktnachfrage führen würde und stellte damit eine schwierige Abwägung zwischen Kostendeckung und Passagieraufkommen dar.