Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (2330)-Aktie. Der heutige Kurs hat 2180 NT$ erreicht und einen historischen Höchststand markiert, unbeeindruckt vom gestrigen Rückgang der US-Aktien und geopolitischen Risiken. Die Finanzaufsicht (金管會) setzt offiziell eine neue Regel um, die in der Branche als „TSMC-Klausel“ bezeichnet wird. Sie lockert die Obergrenze für den Anteil einer einzelnen Aktie bei aktiv verwalteten Fonds und ETFs: Der Anteil der Fondsbestände wird von derzeit 10% auf maximal 25% angehoben. Es wird erwartet, dass Fonds im Umfang von 1,27 Billionen NT$ profitieren.
Finanzaufsicht lockert Vorschriften: Die TSMC-Klausel tritt sofort in Kraft
Die Finanzaufsicht gab bekannt, dass ab sofort die Obergrenze für Taiwan-Aktienfonds und aktiv verwaltete ETF-Investitionen in Aktien eines einzelnen Unternehmens gelockert wird. Von zehn Prozent des Nettoinventarwerts (Net Asset Value) des Fonds auf fünfundzwanzig Prozent. Das wird von Wertpapierhäusern als „TSMC-Klausel“ bezeichnet, weil derzeit in den über tausend Bestandteilen des taiwanischen gewichteten Aktienindex (加權指數) nur TSMC mit einem Marktwert-Anteil über der Zehn-Prozent-Grenze liegt.
Diese Abwägung beruht vor allem auf der Expansion der taiwanischen Technologiebranche und dem Wandel der Struktur des Kapitalmarkts. Derzeit liegt der Anteil von TSMC am taiwanischen gewichteten Aktienindex bei etwa 44,3%. Dadurch kann die frühere Einzelhalteobergrenze von 10% die Marktwirklichkeit der „Gewichtung nach Marktkapitalisierung“ nicht mehr realistisch abbilden. Die Lockerung dieser Vorschrift gibt Fondsmanagern mehr Flexibilität, damit sie besser an wirtschaftliche Fundamentaldaten anknüpfen können, bei denen Halbleiter im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig setzt die Finanzaufsicht weiterhin eine absolute Obergrenze von 25%, was zeigt, dass die Aufsichtsbehörde zwar Flexibilität gewährt, dabei jedoch weiterhin darauf achtet, systemische Risiken durch übermäßige Konzentration zu verhindern.
Fonds mit einem Volumen von 1,27 Billionen NT$ werden gelockert—das spült Liquidität in TSMC
Die Wirksamkeit der neuen Regel wird voraussichtlich die Mittel in inländischen Aktienfonds im Umfang von über 1,27 Billionen NT$ sowie aktiv verwaltete ETFs beeinflussen. Unter „aktivem ETF“ versteht man börsengehandelte Fonds, bei denen Portfoliomanager aktiv Aktien auswählen und handeln, um die Performance eines Marktindex zu übertreffen. Nach der Anhebung der Obergrenze für Einzelbestände von 10% auf 25% werden lokale institutionelle Anleger mehr Spielraum haben, um TSMC zu gewichten und so potenzielle Impulse für Kapitalflüsse einzelner Aktien zu liefern. Allerdings bedeutet das nicht, dass das Kapital sofort vollständig umgeschichtet wird; die tatsächliche Anpassung der Vermögenswerte hängt weiterhin vom Fortschritt der Vertragsänderungen (修約) der einzelnen Asset-Management-Gesellschaften ab sowie von der professionellen Einschätzung der Fondsmanager zu Fundamentaldaten und Bewertung.
Letztes Jahr im Mai hatte die Finanzaufsicht den passiven ETF-Zeichnungen erlaubt, die Gewichtung der TSMC-Bestände in Richtung der Marktbasis (Index) zu ziehen. Nun, da erneut die Obergrenzen für Taiwan-Aktienfonds und aktiv verwaltete ETFs gelockert werden, entspricht dies einer umfassenden Anpassung der „Deckel“ für die TSMC-Bestände—damit werden die ETF- und die Fondsstruktur stärker miteinander angeglichen.
TSMC 2330 steigt auf 2180 und erreicht erneut einen historischen Höchststand
Mit dieser Rückenwind-Meldung ist die Aktie von TSMC (2330) heute um über 4% gestiegen und hat mit 2.180 NT$ den historischen Höchststand erreicht—unbeirrt vom Rückgang der US-Aktien von gestern und geopolitischen Risiken.
Der Artikel „Die TSMC-Klausel tritt heute in Kraft; 2330-Aktie erreicht mit 2180 NT$ neuen Höchststand“ erschien zuerst bei 鏈新聞 ABMedia.