Laut FinanceFeeds steigt der US-Dollar zum 16. Mai angesichts robuster Konjunkturdaten und erhöhter Treasury-Renditen. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen erreicht ein 10-Monats-Hoch. Starke Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion haben die BIP-Schätzung der Atlanta Fed für Q2 auf 4,0% angehoben, während Händler inzwischen eine 50%ige Chance auf eine Zinserhöhung bis Jahresende einpreisen. Das zieht globales Kapital in Dollar-Assets.
Geopolitische Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben Brent auf 107 US-Dollar je Barrel und WTI auf über 100 US-Dollar je Barrel getrieben, ausgelöst durch Blockadebedenken am Strom von Hormus. Das schürt globale Inflationsängste. Gold ist um über 2% gefallen, da Anleger nicht verzinsliches Edelmetall zugunsten höher verzinslicher US-Treasuries verlassen. Der Britische Pfund hat zudem wegen politischer Instabilität nachgegeben, während der Euro-Raum mit einem gekürzten Wachstumsausblick auf 0,8% konfrontiert ist.