US-Iran-Blockade treibt Öl über 111 US-Dollar pro Barrel, schürt am 18. Mai erneut Inflationsängste

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Laut FinanceFeeds-Marktübersicht hat das langwierige Patt zwischen Washington und Teheran über die Freigabe von Sanktionen die Straße von Hormus am 18. Mai 2026 faktisch stillgelegt und eine schwere globale Energieversorgungskrise ausgelöst. Die Krise drückte WTI-Rohöl über die Schwelle von 102 bis 105 US-Dollar und ließ Brent-Rohöl auf über 111 US-Dollar je Barrel schnellen, was die Energiekosten für importabhängige Länder weltweit weiter verschärfte.

Der Öl-Schock hat die Inflationssorgen wieder entfacht, nachdem die anfänglichen Hoffnungen auf eine dauerhafte Wachstumsbremse verblasst sind. US-Wirtschaftsdaten fielen heißer aus als erwartet: Der Verbraucherpreisindex stieg auf 3,7% im Jahresvergleich und der Erzeugerpreisindex erreichte 6%, wodurch Händler die Geldmarkt-Erwartungen neu einpreisten – hin zu Zinserhöhungen im Spätjahr durch die Federal Reserve sowie zu einem konfrontationsfreudigen Schritt im Juni durch die Europäische Zentralbank.

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