Die USA verschärfen ihre Razzia gegen Betrugszentren, indem sie auf Geldströme in Zusammenhang mit Tai Chang abzielen und angebliches Krypto-Geldwäschevergehen verfolgen, das mit Betrugsmaschen zusammenhängt, die sich gegen Amerikaner richten. Die Maßnahmen erhöhen den Druck auf Betrugsnetzwerke in Südostasien, denen vorgeworfen wird, Online-Betrug zu nutzen, um US-Opfer zu erreichen.
Wichtige Erkenntnisse:
- $700M Beschlagnahmungen des DOJ erhöhen den Druck auf Krypto-Geldwäschenetzwerke, die mit Betrugsmaschen gegen Amerikaner verbunden sind.
- $10M Zielpersonen der State Department-Rückmeldungsprämien für Geldströme in Tai Chang.
- Strike-Force-Maßnahmen erweitern die Durchsetzung in den Bemühungen zur Krypto-Nachverfolgung.
Justizministerium und Außenministerium zielen auf Geldströme von Betrugszentren ab
Das US-Justizministerium (DOJ) und das Außenministerium kündigten am 23. April koordinierte Maßnahmen an, die sich gegen Betrugszentren in Südostasien, ihre Finanznetzwerke und angebliche Betrugsmaschen richten, die auf Amerikaner abzielen. Das Außenministerium gab eine „Belohnungszusage von bis zu $10 Millionen für Informationen, die zu einer finanziellen Störung von Tai-Chang-Betrugszentren in Burma führen“ heraus, während das DOJ bedeutende Strike-Force-Maßnahmen gegen Betrugszentren in der Region darlegte. Zusammen schärfen die Schritte den Fokus Washingtons auf finanzielle Störungen, die Nachverfolgung von Kryptowährungen und die Durchsetzung gegen Online-Betrugsnetzwerke, die US-Opfer ins Visier nehmen.
Das Außenministerium erklärte, dass die Belohnung Informationen sucht, die mit Geldwäsche in Verbindung mit Tai Chang zusammenhängen. Es erklärte:
„Tai Chang ist eine Reihe von Verbindungen, die diese Online-Betrugsmaschen durchführen, insbesondere Betrug im Zusammenhang mit Kryptowährungs-Investitionen.“
Diese Formulierung stellt den Fokus sowohl auf die physischen Verbindungen als auch auf die finanziellen Kanäle, die mit den angeblichen Maschen verbunden sind, in den Mittelpunkt. Die Belohnungszusage signalisiert außerdem, dass US-Beamte nach Informationen suchen, die dabei helfen können, Gelder zu beschlagnahmen oder zurückzuerhalten, die mit Geldwäscheaktivitäten in Verbindung stehen.
Krypto-Nachverfolgungs-Drive erhöht die Einsätze für die Bekämpfung von Betrugszentren
Das Justizministerium legte einen erweiterten Durchsetzungsstoß über seine Scam-Center-Strike-Force dar und betonte dabei laufende finanzielle Nachverfolgung und die Rückgewinnung von Vermögenswerten. „Die Strike Force hat weiterhin Gelder identifiziert, die mit Geldwäsche aus Betrugszentren in Verbindung stehen, und sucht danach, die gleichen zu beschlagnahmen und einzuziehen“, erklärte es und ergänzte:
„Gemeinsam haben das Office of the U.S. Attorney’s Office, die Criminal Division des Department und ihre Partner mehr als $700 Millionen an Kryptowährungen zurückgehalten, die angeblich mit Geldwäsche im Zusammenhang mit Kryptowährungsbetrügereien verbunden sind.“
Der Betrag unterstreicht das Ausmaß der Operation und hebt die zentrale Rolle von Kryptowährungen in der Durchsetzungsstrategie der Regierung hervor.
Die Ankündigungen spiegeln eine Zweigleis-Strategie wider, die die Finanzen von Betrugszentren ins Visier nimmt. Das Außenministerium bietet Anreize, um Geldströme im Zusammenhang mit Tai Chang offenzulegen, während das Justizministerium laufende Beschlagnahmungen und Einziehungen hervorhebt. Zusammen zielt der Ansatz darauf ab, Betrugsgewinne abzuschneiden, statt nur Betreiber zu verfolgen. Für Krypto-Märkte und Ermittler unterstreichen die Maßnahmen die Bedeutung der Nachverfolgung digitaler Vermögenswerte, die mit der angeblichen Geldwäsche von Betrugszentren verbunden sind. Die Perspektive hängt nun davon ab, ob neue Erkenntnisse zu zusätzlichen Beschlagnahmungen führen, da beide Behörden darauf abzielen, Betrugsnetzwerke zu schwächen, indem sie die Gelder stören, die dahinterstehen.