Laut HSBC und anderen Strategen sind die Renditen von US-Staatsanleihen in dieser Woche auf Niveaus gestiegen, die zuvor als „Danger Zone“ (Gefahrenzone) eingestuft wurden: Die Rendite der 30-jährigen Anleihe erreichte 5,19% (das höchste Niveau seit 19 Jahren) und die 10-jährige erreichte 4,667%. Auf diesen erhöhten Niveaus können Anleger solide Renditen mit US-Staatsanleihen bei geringer Volatilität erzielen, was dazu anreizt, von Aktien und anderen riskanten Vermögenswerten wegzuwechseln.
Mehrere Strategen warnen, dass die Renditen weiter in die Gefahrenzone steigen könnten. Der Chief Strategist von Interactive Brokers, Steve Sosnick, machte eine „gelbe Warnung“ aus, da anhaltende Aufwärtsbewegungen bei den Renditen der 10-jährigen und 30-jährigen Anleihe den Druck auf Aktien erhöhen könnten. Der Strategist von BMO Capital Markets, Ian Lyngen, warnte, dass falls die Renditen der 30-jährigen Anleihe in den kommenden Monaten 5,25% erreichen, die Aktienbewertungen mit einer spürbaren Korrektur konfrontiert sein könnten.