Laut Yorkville America hat der Vermögensverwalter in diesem Jahr mehrere Anträge auf Krypto-Exchange-Traded-Funds (ETFs) zurückgezogen, die im Namen der Trump Media & Technology Group eingereicht worden waren. Zu den zurückgezogenen Produkten gehörten der Truth Social Bitcoin ETF, der Truth Social Bitcoin & Ethereum ETF und der Truth Social Crypto Blue Chip ETF. Das Unternehmen wechselt von Strukturen nach dem Securities Act von 1933 zu Rahmenwerken nach dem Investment Company Act von 1940; als Gründe für die Umstellung nennt es flexiblere Anlagestrategien und stärkere Anlegerschutzmaßnahmen.
Die Entscheidung folgt auf eine deutliche Abkühlung der US-Nachfrage nach Krypto-ETFs im Jahr 2026. Laut Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart belaufen sich die Nettozuflüsse bei den Spot-Bitcoin-ETFs in diesem Jahr auf rund 790 Millionen US-Dollar, ein deutlicher Rückgang gegenüber etwa 25 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Zunehmender Wettbewerb in der Branche, unter anderem durch den kürzlich von Morgan Stanley aufgelegten Bitcoin-Trust-ETF mit einer Managementgebühr von 0,14%, hat den Markt ebenfalls unter Druck gesetzt.