ZachXBT wirft LAB vor, den Kurs gepusht und dann verkauft zu haben, und bietet 10.000 US-Dollar Finderlohn, um den Hintermann aufzuspüren

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LAB拉高出貨

Der On-Chain-Detektiv ZachXBT hat am Donnerstag den Gründer des KI-Trading-Terminals LAB, Vova Sadkov, des Marktmanipulationss vorgeworfen und eine Belohnung in Höhe von 10.000 US-Dollar für entsprechende interne Informationen ausgelobt. ZachXBT und der On-Chain-Analyst Specter behaupten, dass das LAB-Team kurz vor dem starken Anstieg des Kurses Anfang Mai zuvor Absprachen getroffen habe, um LAB-Tokens im Wert von mehreren Dutzend Millionen US-Dollar auf Börsen einzuzahlen. Das stelle angeblich ein verdächtiges „Pump-and-Dump“-Muster dar.

Belohnung von 10.000 US-Dollar: Die entscheidenden Infos, die ZachXBT sucht

ZachXBT erklärt auf der X-Plattform, dass sich jeder um die 10.000-US-Dollar-Prämie bewerben kann, der folgende Informationen liefern kann: den Reisepass oder Personalausweis von Sadkov sowie interne Informationen von Market Makern, die für Bitget Spot beim LAB-Projekt, Bybit, Binance oder OKX Trades genutzt werden – einschließlich Kontraktdaten und Chatverläufen.

ZachXBT führt aus, dass er zuvor den Kontakt zum LAB-Team per Direktnachricht gesucht habe, aber keine Rückmeldung erhalten habe. Deshalb werde die Untersuchung nun öffentlich. Gleichzeitig fordert er zentralisierte Börsen (CEX) auf, aktive Erkennungsmechanismen aufzubauen: „Wenn solche Ereignisse passieren, sollte die zentrale Börse den Gewinn der Mittelsmänner einfrieren und an die Nutzer (Betroffene) verteilen. Man sollte sich nicht nur auf Nutzeranzeigen verlassen.“

On-Chain-Vorwürfe: Token-Einzahlungswege und die Überschneidung mit SkyAI

Der On-Chain-Analyst Specter weist darauf hin, dass einige verdächtige Token-Einzahlungen bereits vor mehreren Wochen erfolgt seien, und dass die dazugehörigen Gas-Gebühren angeblich aus Wallets stammten, die vom LAB-Team oder von Sadkov kontrolliert werden. Specter habe außerdem festgestellt, dass ein Teil der beteiligten Wallets gleichzeitig Verbindungen zu den SkyAI-Tokens aufweist. ZachXBT habe zuvor ebenfalls auf Manipulationshinweise bei SkyAI hingewiesen, was darauf schließen lasse, dass die betreffenden Gelder möglicherweise über mehrere Projekte hinweg verknüpft sind.

In dem von ZachXBT beschriebenen mutmaßlichen Manipulationsmuster gilt: Die Manipulatoren konzentrieren sich vor dem großen Kursanstieg auf Masseneinzahlungen großer Mengen an Tokens bei Börsen. In Kombination mit der Kursanhebung sollen dadurch Kleinanleger angelockt und zum Mitlaufen bewegt werden. Anschließend wird am Hochpunkt der Gewinn durch das gleichzeitige Aus- bzw. Abstoßen der Tokens realisiert – der gesamte Ablauf nutzt die Jagdpsychologie der Kleinanleger auf steigende Kurse aus.

Weitergehende Branchenkritik: Die Liste mutmaßlicher Manipulationen wächst

ZachXBTs Ermittlungsaktion sei kein Einzelfall. In letzter Zeit habe er mehrere Projekte namentlich genannt, deren Kursverläufe „besonders verdächtig“ seien:

RAVE: Hat im vergangenen Monat einen detaillierten Untersuchungsbericht veröffentlicht, der auf Manipulationshinweise hinter dem 95%igen Absturz des Kurses hinweist

SIREN, MYX, COAI, M, PIPPIN, RIVER: werden als „Kursverläufe besonders verdächtig“ markiert und in die Verdachtsliste aufgenommen

ZachXBT sagte im April: „Börsen müssen schneller eingreifen, um Manipulationshandlungen zu bekämpfen. Eine groß angelegte Erkennung ist nicht einfach, aber wenn man einen Tag zu lange wartet, erleiden Kleinanleger einen Verlust – während die Plattform Gebühren basierend auf dem Handelsvolumen kassieren kann. Unabhängig von der Absicht ist das Ergebnis letztlich dasselbe.“

Häufige Fragen

Wie funktioniert eine „Pump-and-Dump“-Masche konkret an einer zentralisierten Börse?

Pump-and-Dump bezeichnet, dass Manipulatoren zuerst Tokens horten und dann durch die koordinierte Ausführung großer Kauforders den Kurs anheben. Dadurch werden Kleinanleger angelockt, um mitzumachen, bevor die Manipulatoren am Hochpunkt gebündelt abstoßen, um Arbitrage- bzw. Gewinnspannen zu realisieren. In der Version an einer zentralisierten Börse könnten Manipulatoren zuvor große Mengen an Tokens bei der Börse einzahlen, potenziellen Verkaufsdruck erzeugen oder direkt über Absprachen mit Market Makern eine scheinbar falsche Markttiefe aufrechterhalten, um Kleinanleger über die Token-Nachfrage in die Irre zu führen.

Hat das Belohnungssystem von ZachXBT eine rechtliche Wirksamkeit?

Die Belohnung basiert auf persönlichem Ruf und öffentlichen Zusagen, nicht auf einem formellen rechtlichen Vertragsrahmen. ZachXBT verfolgt Betrugsfälle seit langer Zeit durch öffentliche Untersuchungsberichte und genießt in der Community der On-Chain-Detektive einen gewissen Vertrauensstatus; die Prämien werden üblicherweise direkt über Krypto-Wallets ausgezahlt. Allerdings hängen die anonyme Absicherung der Informationsgeber und die Standards zur Verifizierung der Informationen von persönlichem Vertrauen ab – nicht von einem rechtlichen Mechanismus als Schutz.

Welche Verantwortung tragen zentralisierte Börsen bei solchen Vorwürfen wegen Marktmanipulation?

Derzeit fehlt dem Krypto-Markt einheitliche Regulierungsstandards zur Marktmanipulation wie in traditionellen Finanzmärkten. Die wesentliche Verantwortung der Börsen ergibt sich daher eher aus Selbstregulierungsregeln als aus zwingenden gesetzlichen Pflichten. ZachXBTs Position ist: Börsen sollten nicht nur darauf warten, dass Nutzer Meldungen absetzen, sondern proaktiv groß angelegte Erkennungsmechanismen aufbauen. Und nach der Bestätigung von Manipulation sollten sie die entsprechenden Gewinne für die betroffenen Nutzer einfrieren und nicht weiterhin Gebühren aus dem durch die Manipulation erzeugten Handelsvolumen beziehen.

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