Capitaeconomics: Bedenken zur Straffung durch die Zentralbank wegen des Iran-Konflikts wirken übertrieben

GateNews
Laut Capitaeconomics-Economisten am 27. Mai wirken die Sorgen, dass der Konflikt im Iran eine anhaltende Inflation auslösen und einen globalen Straffungszyklus anstoßen könnte, überzogen. Die Ökonomen stellten fest, dass die Inflation in den Industrieländern zwar voraussichtlich auf 3-4% steigen wird, das Risiko für anhaltende Zweitrundeneffekte jedoch niedriger sei als während 2022-2023 – unter anderem wegen nachlassender Arbeitsmärkte, schwächerer fiskalischer Unterstützung und erhöhter Zinsbasen. Viele politische Entscheidungsträger dürften vorübergehende, energiegetriebene Inflationsspitzen ignorieren. Stagflation würde sich demnach nur in einem Extremfall mit einer langanhaltenden Unterbrechung der Straße von Hormuz und Schäden an kritischer Infrastruktur einstellen, fügten sie hinzu.
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